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Archiv für Juni 2008

Android-Handy doch erst 2009

Dienstag, 24. Juni 2008

Google und seine Kooperationspartner sind derzeit mit Rückschlägen konfrontiert, was die geplante Einführung des Android-Handys betrifft. Geplant sei der Start im vierten Quartal, doch scheinen einige wichtige Mobilfunkbetreiber diesen Termin nicht einhalten zu können. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Quellen.

Zum einem gibt es Probleme bei der Anpassung der Software für die verschiedenen Geräte, aber auch direkt bei der Entwicklung scheint es noch einige Probleme zu geben. Auch einige Netzbetreiber sorgen für weitere Verzögerungen, da sie auch eigene Dienste auf dem Handy anbieten wollen. Ein Release im ersten Quartal sei allerdings nicht so schlimm. “Aus PR-Perspektive und um den Schwung beizubehalten, wäre es wichtig, kommerzielle Produkte vor dem Mobile World Congress zu haben” sagte Carolina Milanesi – Analystin bei Gartner.

Motorola und Kodak bringen Kamera-Phone

Montag, 23. Juni 2008

Mit dem Motozine ZN5 stellt Motorola ein Kamera-Handy vor, welches aus einer Kooperation mit Kodak entstanden ist. Es verbindet Motorolas ModeShift Technology mit Kodaks Imaging-Technologie.

Kodak hat eine Software integriert, mit der es ganz einfach ist, die Bilder vom Handy zu verschicken. Das ZN5 bietet zudem ein 2,4 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln. Die Kamera bietet 5 Megapixel sowie, Autofokus, Einstellungen für schlecht beleuchtete Umgebungen und einem Xenon-Blitz. Das Handy unterstützt bis zu 4 GB externern Speicher (SD-Karte).

Für die Datenverbindung steht GPRS und EDGE zur Verfügung, auf HSDPA muss der Nutzer verzichten. Das Gerät wiegt 114 Gramm. Im Juli wird das Gerät zu erst in China erhältlich sein. Im Laufe des Jahres soll das Gerät dann weltweit verfügbar werden. Der Preis ist noch nicht bekannt.

Jetzt will auch E-Plus ins mobile Werbegeschäft einsteigen

Montag, 23. Juni 2008

E-Plus treibt seinen Konzernumbau voran und will den größten Teil seiner Gewinne mit Kooperationspartner und Werbetreibenden erzielen. Das berichtete die Financial Time Deutschland unter Berufung auf den E-Plus-Chef Thorsten Dirks.

Um Werbung für seine Pläne zu machen, verwies der Manager auf die Erfolgsgeschichte mit Werbung im Internet. Mit dieser erwirtschaftet Google Rekordumsätze. “Millionen Menschen durchsuchen jeden Tag mit Google das Internet. Doch der Konzern hat noch nie einem Nutzer eine Rechnung ausgestellt. Vielmehr verdient das Unternehmen seine Milliarden mit Werbung und Kooperationen”, zitiert der Bericht Dirks.

Doch bei der zahlungskräftigeren Konkurrenz in Form der Handyhersteller Nokia und Internetunternehmen Google oder Yahoo! wird E-Plus mit einigem Gegenwind rechnen müssen.

O2 verbessert Konditionen für das Internet Pack L

Montag, 23. Juni 2008

O2 will seine Konditionen zum Internet Pack L verbessern. Ab dem 1. Juli wird die Volumenbeschränkung von 5 Gigabyte aufgehoben, was dem Kunden ein zeitloses mobile Surfen im Internet ohne Datenbegrenzung ermöglicht.

Die Internetverbindung ist durch EDGE, GPRS, UMTS und HSDPA gegeben. Eine Begrenzung gibt es allerdings: Wer intensiv im Internet unterwegs ist, der wird bei einer Datenübertragung von mehr als 10 Gigabyte für den Rest des Monats auf 53 Kbit/s gedrosselt.

Das Internet Pack L von O2 kann man zu Sprach- und Datentarifen buchen. Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate. Ohne einen monatlichen Aufpreis kann man den Genion S Sprachtarif oder den Active Data Datentarif buchen wenn man bislang noch nicht über einen O2-Tarif verfügt. Man sollte es sich vorher allerdings gut überlegen, weil die Mindestlaufzeit dafür zwei Jahre beträgt.

Der O2 Surf Stick kann für einen Euro dazu erworben werden. Wer bereits Kunde bei O2 ist, der muss bei Interesse aktiv zum Internet Pack L wechseln.

Erster Pico-Projektor ab Herbst im Handel verfügbar

Freitag, 20. Juni 2008

Optoma ist Hersteller von Projektoren und plant im Herbst einen Beamer für Handy und Co auf den europäischen Markt zu bringen. Der Starttermin ist für das vierte Quartal angesetzt. Damit wäre der Pico-Beamer das erste weltweit verfügbare Produkt in diesem Segment.

Derzeit liegen noch genaue technischen Details vor, jedoch wird Pico-Projektor auf der InfoComm der Öffentlichkeit präsentiert. Durch eine neuartige Projektions-Methode mit LED-Beleuchtung erlaubt eine äußerst kompakte Bauweise, da auf Lampen und Filter verzichtet werden kann.

An den Beamer im Hosentaschenformat können Endgeräte wie Smartphones, iPod, PDA oder Digitalkamera angeschlossen werden.

“Der Pico-Projektor ist der nächste technische Schritt, wenn es darum geht, dass Menschen mobil Bilder, Videos und jeglichen anderen Content betrachten oder herzeigen wollen”, ist Jon Grodem, verantwortlicher Produktmanager bei Optoma überzeugt. “Der Beamer sprengt die Grenzen der aktuell verbauten zwei bis drei Zoll großen Bildschirme in Mobiltelefonen oder anderen mobilen Endgeräten”

Zehn neue Handy-Modelle von HTC noch in diesem Jahr

Freitag, 20. Juni 2008

Noch in diesem Jahr wird der taiwanesische Handyhersteller HTC zehn neue Mobiltelefone in den Handel bringen. Laut einem Bericht der Website digitimes.com hat dies HTC-Chef Peter Chou verlauten lassen. Unter den Modellen sind auch das HTC Diamond und das HTC Touch Pro.

Chou gab noch keine Details zu den neuen Geräten bekannt, jedoch kündigte er an, dass bei der Entwicklung neuer Geräte vermehrt auf das mobile Internet geachtet werden wird. Weiteres Augenmerk gelte der Entwicklung von UMPCs, angeregt durch den Erfolg des EEE-PCs von Asus.

„Die Welt“ will in den Mobilfunkmarkt einsteigen

Freitag, 20. Juni 2008

Nach Medienberichten plant die Welt-Gruppe den Einstieg in den Mobilfunkmarkt. Das Portal Horizont berichtete, dass man plane ein entsprechendes Angebot nach dem Vorbild der Bild-Zeitung einzuführen.

Details sind noch nicht bekannt, jedoch laufen Gespräche mit entsprechenden Kooperationspartnern. Bildmobil ist seit Oktober 2007 auf den Markt. Zuständig für die technische Abwicklung ist ein Joint-Venture der Bertelsmanntochter Arvato mit Vodafone. Den Vertrieb übernimmt der Springer-Konzern selbst.

EM-Aktion bei Simply

Donnerstag, 19. Juni 2008

Zur EM hat der Mobilfunkdiscounter Simply eine Neukundenaktion gestartet. Wer noch bis zum 30. Juni das Starterpaket bestellt zahlt bis Ende September 5 Cent für alle Gespräche und SMS. Obendrauf gibt’s nochmal 10 Euro Startguthaben.

Der Aktionspreis gilt bis zum 30. September 2008 für die Tarife Simply Easy und Simply Partner für alle Verbindungen bzw. SMS innerhalb Deutschlands. Sonderrufnummern und Datendienste sind ausgenommen. Beide Starterpakete kosten 9,95 Euro – sind also praktisch geschenkt. Nach dem Aktionszeitraum gelten dann die üblichen Preise des Anbieters.

Luxus-iPhone in Gold und Edelsteinen

Donnerstag, 19. Juni 2008

Das Amberger Unternehmen Sayn Design veredelt Handys zu exklusiven Luxus-Objekten für Reiche. Der neuste Schrei ist das iPhone – eingefasst in 19 Gramm purem Gold und mit 99 Brillanten versehen. Diese finden sich in den Logos der Hersteller und Kunsthandwerker.

Bei der Veredlung wird der Handy-Druckknopf auf der Vorderseite durch eine Sayn Design-Krone ersetzt, welche aus Gelbgold gefertigt ist. Damit hat der schnöde Kunststoffbutton ausgedient. Auf der Rückseite findet sich ebenso eine kleine, aus Gold gefertigte, Krone. Beide Logos, sowie das Apple Logo sind mit Brillanten in einem Gesamtgewicht von 0,86 Karat besetzt.

Die Goldveredlung ist nanoversiegelt um eine erhöhte Kratzfestigkeit zu gewährleisten. Die Limitierung liegt bei 200 Stück. Der Preis ist zudem nix für den schmalen Geldbeutel – stolze 6000 Euro kostet das iPhone in Gold. Die Kosten für das iPhone selbst und den Vertrag nicht mit einberechnet. Wer es noch Edler mag, kann auch eine Platinveredlung bekommen – Kostenpunkt 7500 Euro.

Mobilfunkstrahlung: Gefahr nicht 100% ausgeschlossen

Mittwoch, 18. Juni 2008

Ein ganz schönes Hin und Her: Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine Studie zu möglichen Gesundheitsgefährdungen durch Mobilfunkstrahlung durchgeführt. Ein mögliches Risiko konnte aber immer noch nicht ausgeschlossen werden, deshalb raten die Experten weiterhin zur Vorsicht. Allerdings sollten die derzeit geltenden Grenzwerte ausreichend sein.

Gerade Langzeitrisiken können noch nicht ausgeschlossen werden. Das gilt für die Handynutzung von mehr als 10 Jahren, auch ist noch nicht ganz klar, ob Kinder empfindlicher auf die Strahlung reagieren.

Nach dem BfS sollte man zur Vorsorge nicht bei schlechtem Empfang telefonieren, beim Kauf auf den SAR-Wert achten und Kopfhörer/Headsets nutzen. Auch wäre es günstig bei Möglichkeit doch eher das Festnetztelefon zu nutzen.