SMS Versand

Archiv für Juni 2008

Neue Datenoption für das EU-Ausland von Vodafone

Montag, 30. Juni 2008

Für Vodafone-Kunden kommt am 20. Juli eine neue Tarifvariante für die Nutzung des mobilen Internets im EU-Ausland. Die Datenoption nennt sich „Vodafone World Data“. Das Surfen kostet 19 Cent pro angefangenen 50KB Block, das macht hochgerechnet knapp 4 Euro pro Megabyte.

Gebucht werden kann der neue Tarif bereits jetzt, wird aber erst am 20. Juli freigeschaltet. Auch die Preise des „Reiseversprechen“ ändern sich zukünftig. Ab dem 20. Juli kostet der 50KB Datenverkehr weltweit 10 Cent. Für jede Verbindung werden einmalig 50 Cent fällig. Beide Tarife können kombiniert werden. Allerdings muss von Bestandskunden das Reiseversprechen neu aktiviert werden.

Plattformen für mobiles Linux schließen sich zusammen

Montag, 30. Juni 2008

Mit dem Linux Phone Standards Forum hat am Donnerstag eine Industrie-Initiative für Linus das Handtuch geworfen. So wird LiPS im Juli diesen Jahres in die LiMo Foundation eingegliedert. Von beiden Organisationen wird dieser Schritt als logische Konsequenz aus dem Trend zur Vereinheitlichung von Linux-Plattformen dargestellt.

Der Zusammenschluss und die Bündelung der Ressourcen soll das Entstehen gemeinsamer Spezifikationen für mobiles Linux und die folgende Umsetzung deutlich beschleunigen. “Ich sehe den Zusammenschluss als Eingeständnis der Niederlage”, meint jedoch Nick Jones, VP Distinguished Analyst bei Gartner.

LiPs hat sich seit bereits drei Jahren um die Standardisierung und Entwicklung im Bereich des mobilen Linux bemüht. “Unsere Mitglieder stimmen überein, dass LiPS den größten Einfluss haben kann, indem wir die Expertise und Ressourcen unserer Mitglieder der LiMo Foundation beisteuern”, meint Haila Wang, LiPS-Forum-Präsident und CTO. “Obwohl LiMo und LiPS über die Offenheit des Standardisierungsprozesses sprechen, haben sie Fortschritte im Schneckentempo gemacht und wenig erreicht”.

Neues Angebot für Jugendliche bei T-Mobile

Freitag, 27. Juni 2008

Am 1. Juli erfolgt bei T-Mobile eine Neuauflage eines Tarifes, welcher speziell auf die junge Zielgruppe ausgerichtet ist. Die „CombiCard Teens“ kann von den Erziehungsberechtigten als Nebenkarte für den eigenen Vertrag buchen. Durch viele Sicherheitsfunktionen sollen den Kindern Grenzen im Umgang mit dem Mobilfunk gesetzt werden.

Die zusätzliche Sim-Karte kostet 19,95 Euro und beinhaltet bereits 10 Euro Startguthaben. Ein neues Handy gibt es nicht dazu. Jedes Gespräch kostet mit der Option „Xtra Nonstop“ 29 Cent unabhängig von der Gesprächsdauer. Nach zwei Stunden werden die Gespräche allerdings automatisch beendet.

Netzinterne SMS kosten 5 Cent. Verbindungen in andere Netze kosten 29 Cent pro Minute, die SMS 19 Cent. Zu einer gewählten Zur Festnetz- oder Handynummer der Eltern sind die ersten 20 Sekunden kostenlos. Nach Wunsch kann das Guthabenkonto der CombiCard Teens monatlich um 5, 10, 15, 25 oder 50 Euro aufgeladen werden. Zusätzliche Aufladungen sind jederzeit möglich.

Mehrwertdienste wie 0900- oder 0137 können gesperrt werden, ebenso wie Klingeltonabos und Auslandsgespräche.

Playstation-Handy von Sony (Ericsson ?)

Freitag, 27. Juni 2008

Sony Ericsson setzt bei Walkman und Cybershot schon länger auf Sony-Marken. Das Playstation-Handy fehlte aber bis jetzt in der Palette. Das mag daran liegen, dass Sony die PSP ohne den Mobilfunkpartner auf dem Handymarkt zu Geld machen will. Sony will die PSP zum Spiele-Handy weiterentwickeln.

So berichtet es zumindest die Webseite Marketing Weeks und Berufung auf japanische Quellen Demnach soll das Playstation-Handy zum Weihnachtsgeschäft 2009 auf den Markt kommen. Dafür, dass die Gerüchte wahr sind spricht, dass auf dem neuen Spiele-Handy F305 von SE kein PS-Label bangt, anders als bei Walkman und Cybershot.

Sollte Sony dieses Projekt wirklich alleine durchziehen, könnte das die Partnerschaft beider Hersteller auf eine harte Probe stellen.

Open-Source-Handy nächsten Monat erhältlich

Freitag, 27. Juni 2008

Der Marktstart war bereits für April angekündigt, hatte sich aber verschoben. Das Open Moko Freerunner wird nun ab Juli erhältlich sein, das wurde auf der Webseite des Herstellers bekannt gegeben. Das Handy verfügt über AGPS, WLAN und Bluetooth. Die installierte Software ist Open-Source und kann vom Nutzer beliebig verändert werden.

Das Rechenherz ist ein Samsung 2442 SoC Prozessor mit 400 MHz. Das Triband-Handy hat einen Stereo Kopfhöreranschluss. Die Maße des Handys betragen 120,7 x 62 x 18,5 Millimeter, das Gewicht 142 Gramm. In Deutschland wird das Handy etwa 350 Euro kosten.

Erster werbefinanzierter Mobilfunkanbieter in Deutschland?

Donnerstag, 26. Juni 2008

Bisher war Blyk nur in Großbritannien aktiv, will seinen Service aber nun künftig auch in Deutschland anbieten. Blyk bietet seinen Kunden Freiminuten und –SMS, wenn diese persönliche Einstellungen zu verschiedenen Produkten offenbaren.

Diese Daten verkauft dann Blyk an eine Vielzahl von Unternehmen, womit diese dann maßgeschneiderte Werbung an die Blyk-Kunden versenden können. Dafür erhalten die Nutzer Freiminuten und SMS. Hier sind eindeutig junge Leute die bevorzugte Zielgruppe – In Großbritannien wird der Service nur für Kunden von 16 – 24 Jahren angeboten.

Genaue Pläne zum Geschäftsmodell und Marktstart in Deutschland hat Blyk noch nicht veröffentlicht.

Eigene Design-Abteilung für Europa bei LG

Donnerstag, 26. Juni 2008

In London hat der koreanische Handyhersteller LG Electronics ein neues Design-Center für Europa gegründet. Dort sollen natürlich verstärkt Modelle für den europäischen Markt gegründet werden. Das Designcenter gehört zu der neuen Strategie von LG, mehr Mittel aus Forschung und Entwicklung in die Entwicklung „regionaler“ Produkte zu stecken.

Bereits in diesem Jahr soll ein erstes Produkt vorgestellt werden, welches speziell nur für den europäischen Markt entwickelt wird. Bis zum Jahr 2009 sollen 22 Mitarbeiter dort beschäftigt werden, darunter Designer aus England, Frankreich, Italien, Deutschland und Irland.

Die Entwicklungsarbeit beschränkt sich dabei nicht nur auf Handys, sondern wird auch für die anderen LG-Sparten wie Flachbildfernseher und Audiosysteme durchgeführt.

Nokia übernimmt junges Start-Up

Mittwoch, 25. Juni 2008

Der ortsbezogene „Social-Activity“ Service-Provider Plazes wird von Nokia übernommen. Plazes ist ein privates Internet-Start-Up mit 13 Mitarbeitern. Der Hauptstandort ist Berlin. Schwerpunkt des Start-Up ist ein ortsbezogener „Social Activity“-Dienst, mit dem Menschen ihre täglichen Aktivitäten speichern, planen und miteinander austauschen können.

Im Wesentlichen geht es darum, in welchen Zusammenhang jemand an einer bestimmten Stelle, zu einer bestimmten Zeit ist und wie hilfreich diese Information für Freunde und Bekannte ist.

Plazes ergänzt Social Networking um die Elemente Ort und Zeit. Nutzer können Freunde darüber informieren, wo sie gerade sind und was sie machen. Die Akquisition wird wahrscheinlich im dritten Quartal diesen Jahres abgeschlossen sein.

Neue Datentarife bei Debitel

Mittwoch, 25. Juni 2008

Debitel senkt mit neuen Data-Pac-Tarifen die Preise für die mobile Datenübertragung. Für 19,95 Euro erhält der Kunde 5000 MB Volumen im O2-Netz oder jeweils 300 MB in den Netzen von T-Mobile oder Vodafone. Wer das Volumen überschreitet zahlt für jedes MB 49 Cent (Vodafone), bzw 50 Cent (O2, T-Mobile).

In den Tarifen ist ein selbstkonfigurierender UMTS-Stick enthalten, der per USB an jeden Laptop angeschlossen werden kann. Zum Preis ab einem Euro ist auch die „Surf&Go“-Hardware von Debitel zu den Tarifen erhältlich.

Im „Data-Pac-Flat“ für monatlich 34,95 Euro sind sämtliche Datenübertragungen abgedeckt. Allerdings wird nach 10 Gigabyte die Verbindungsgeschwindigkeit bei T-Mobile und Vodafone auf GPRS gedrosselt.

Handy per Mini-Funkzelle mit dem PC verbinden

Dienstag, 24. Juni 2008

Ip.access ist ein britisches Unternehmen und hat eine Routing-Technologie entwickelt, mit welcher 3G-Mobiltelefone direkt mit dem Computer-Heimnetzwerk verbunden werden können. Dafür muss eine Mini-Funkzelle im Haushalt installiert werden. Durch die Home-Routing-Technologie wird nun eine Brücke zwischen PC und Handy hergestellt.

So kann der User direkt vom Handy auf die Daten des PCs zugreifen. Das können einfache Dokumente oder Multimediadateien sein. Derzeit wird die Verbindung meist über WLAN realisiert. Mit der neuen Technologie funktioniert die Verbindung zwischen PC und mobilem Endgerät mit jedem 3G-Handy.