Wie erwartet wird Nokia sein Werk in Bochum am 30. Juli schließen. Die rund 2.300 Mitarbeiter sollen für ein Jahr in einer Transfergesellschaft untergebracht werden, damit sie in neue Beschäftigungsverhältnisse vermittelt werden können. Juha Äkräs, Senior Vice President Human Resources, äußerte sich auf einer Betriebsversammlung zum Stand der Verhandlungen zwischen dem deutschen Management und den Arbeitnehmervertretern: “Wir wissen um die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und werden dieser Verantwortung gerecht werden”, so Äkräs. Dazu gehöre auch, für die Beschäftigten neue Arbeitsplätze bei anderen Unternehmen in Bochum zu finden. “Unser gemeinsames Ziel ist, so schnell wie möglich sozial verantwortliche, faire und zufrieden stellende Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter zu finden”. Teil des Sozialplanes seine verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen wie Outplacement Support oder Job Center.
Den Arbeitnehmervertretern gehen diese Angebote jedoch nicht weit genug. Sie fordern vom Betriebsrat und der IG Metall die Kündigung aller Mitarbeiter zum 31. Dezember 2008 und die Verlängerung der Laufzeit der Transfergesellschaft um ein halbes Jahr. Darüber hinaus sollen den Arbeitnehmern Abfindungen gezahlt und Erzatzarbeitsplätze angeboten werden. Wenn Nokia den forderungen nicht entspreche kündigte die Vertreter einen harten Kurs gegenüber Nokia an. Laut Gisela Achenbach, Betriebsratsvorsitzende des Bochumer Werks hat die Belegschaft das Vertrauen in Nokia verloren: “Die Leute wollen nicht mehr arbeiten mit den Wissen, dass man sie nicht mehr haben will”.


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Nachdem das Unternehmen Undertool.de vor zwei Wochen die Verschrottung von rund 50.000 Nokia Handys vor den Toren von Nokia in Bochum bekannt gab, war die Resonanz gewaltig.
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Vodafone wird auf der CeBIT 2008 die neue UltraCard vorstellen, mit der sich bis zu drei Endgeräte, beispielsweise ein Autotelefon, ein BlackBerry und ein Handy unter einer Rufnummer nutzen lassen sollen dies garantiert gleichzeitig die Erreichbarkeit unter ein und derselben Rufnummer auf bis zu drei mobilen Endgeräten. Dabei werden die eingehende Anrufe von allen Endgeräten parallel signalisiert, für den SMS-/MMS-Empfang kann ein beliebiges Mobiltelefon flexibel festgelegt werden.