Nachdem der Handyhersteller Samsung Ende Juli 2007 ankündigte, dass man zusammen mit dem Modelabel Armani ein Mobiltelefon entwickelt wolle, stehen nun auch die technischen Daten fest – mit einem 2,6 Zoll großen Touchscreen und 3-Megapixel-Kamera ist das Mobiltelefon ausgestattet und es stellt bis zu 262.144 Farben dar, zur Auflösung machte Samsung noch keine Angaben. Das Touchscreen bietet eine VibeTonz-Technik, die die Touchscreens mit Hilfe von Vibrationen fühlbarer machen soll. Wenn der Nutzer ein Icon berührt, spürt er ein somit ein kurzes Vibrieren dieses soll ihm analog zu mechanischem Drücken einer Taste verraten, dass der Befehl ausgeführt wird.
In den Formaten H.263, AAC+, MP3, WMA, MPEG4, AAC und e-AAC+ gibt das Modehandy Musik und Videos wieder; Songs können dabei auch via Bluetooth-A2DP in Stereoton auf entsprechende Bluetooth-Geräte übertragen werden. Bluetooth 2.0 und USB 2.0 stehen für den Datentausch zur Verfügung. Fotos sollen sich auch per PictBridge ausdruckenlassen.
Auf WLAN und UMTS oder gar HSDPA wird hier verzichtet, für die GSM-Netze 900, 1.800 und 1.900 MHz und die Datenübertragung per GPRS und EDGE ist das Gerät jedoch gerüstet. Fest steht, dass der Speicher erweiterbar ist, aber es liegen derzeit noch keine Angaben über den Umfang des internen Speichers vor.
Das 87,5 x 54,5 x 10,5 mm große und 85 Gramm leichte Gerät soll ebenso wie das LG Prada- vor allem modebewusste Handy-Käufer ansprechen. Auch die Vertriebswege sind ähnlich, denn das Armani-Handy soll es nicht nur in Handy-Shops, sondern auch in den Armani-Läden geben. Das Mobiltelefon soll im November 2007 auf den Markt kommen, der Preis wird ohne Vertrag vermutlich bei knapp 650,- Euro liegen.
Samsung und Armani haben jedoch weitere Pläne das Armani-Handy bildet nur den Auftakt einer strategischen Allianz zwischen Samsung und Armani, denn unter den Labels Giorgio Armani, Emporio Armani und Armani/Casa planen die Koreaner und die Italiener weitere Produktlinien.