SMS Versand

Archiv für September 2007

Ferrari-Handy für 18 000 Euro

Freitag, 28. September 2007

Anlässlich des 60. Geburtstages von Sportwagenhersteller Ferrari bringt die Nokia-Luxussparte Vertu das limitierte Handy „Ascent Ferrari 60“ auf den Markt.

Das neue Mobiltelefon ist ist lediglich in London, Paris, Hongkong und Singapur zu haben. Die Stückzahl ist auf 60 limitiert. Das Design und die Details orientieren sich an verschiedenen Ferrari-Modellen, erklärte Vertu-Sprecherin Elizabeth Maragh.

Neben Nokia suchen immer mehr Handyhersteller die Zusammenarbeit mit Modehäusern und Luxusmarken. Samsung gab zum Beispiel bekannt das Giorgio Armani nicht nur ein Mobiltelefon, sondern auch ein Fernsehgerät für den Konzern entwirft. Von Prada ist seit einigen Monaten erhältlich, welches vom koreanischen Hersteller LG Electronics gebaut wird. Und Motorola ließ bereits schon vor einiger Zeit eine goldene Version des Razr-Handys von Dolce&Gabbana gestalten.

Turbo Charger liefert Notstrom für Handys

Freitag, 28. September 2007

Die Situation dürfte wohl jedem Handynutzer bekannt vorkommen – der Akku ist leer und man hat weder Ladegerät noch einen Ersatzakku zur Hand. Für Fälle wie diese bietet die amerikanische Firma Turbo Charge nun Abhilfe, denn dieses kleine Gerät – kaum größer als ein Lippenstift – lässt sich problemlos in jeder Tasche unterbringen und bietet im Notfall genügend Power für Telefonate von bis zu 40 Minuten oder einen Standby-Betrieb von bis zwei Stunden.

Der Turbo Charger bezieht seine Energie aus zwei Standard AA-Batterien. Bei diesem Notfall-Ladegerät sind entsprechende Adapter für verschiedene Handymodelle im Lieferumfang enthalten. Derzeit ist der Turbo Charger nur in den USA für rund 20 US-Dollar erhältlich.

E-Plus – Tarifupdate für “Zehnsation”

Donnerstag, 27. September 2007

Für die Zehnsation von E-Plus gibt es ab dem 1. Oktober ein Tarifupdate – Neukunden zahlen dann nicht nur einen Minutenpreis von zehn Cent für mobile Gespräche, sondern können dann auch zum gleichen Preis SMS verschicken – und zwar in alle Mobilfunknetze. Bei diesem Zehnsation-Tarif liegt die Grundgebühr bei zehn Euro pro Monat – während beim bisher gültigen Tarif ein monatlicher Mindestumsatz in gleicher Höhe gilt.

Unter dem Namen Zehnsation Classic wird der bisherige Zehnsationstarif weiterhin erhältlich sein. Für die Zehnsation-Tarife beträgt die Mindestvertragslaufzeit 24 Monate, der einmalig zu entrichtende Einrichtungspreis 25 Euro. Die bekannten Zusatzoptionen gibt es auch für die neue Zehnsation – der Nutzer kann sich bei Online-Vertragsabschluss über 50 kostenlose Kurznachrichten pro Monat freuen. Studenten und alle jungen Leute zwischen 18 und 25 Jahren erhalten mit E-Plus Code 25 zusätzlich 50 kostenlose SMS pro Monat für die Zehnsation.

Beide Zehnsation-Tarife sind SIM-only Angebote. Bei einer zusätzlichen Zuzahlung zwischen 5 und 10 Euro pro Monat können Kunden, die ein subventioniertes Endgerät wünschen, ein Handy aus dem Angebot der E-Plus Shops erwerben.

UMTS-Fair-Flat von The Phone House

Donnerstag, 27. September 2007

Seit wenigen Tagen bietet der Mobilfunkanbieter The Phonehouse auch eine UMTS-Fair-Flat für eine Monatsgebühr von 39,95 Euro an. Kunden können damit jeden Monat zu einer monatlichen Pauschalgebühr beliebig durch das World Wide Web surfen.

Ein Freivolumen von 5 Gigabyte pro Monat ist in der UMTS-Fair-Flat enthalten, 60 Cent pro weiteren Megabyte müssen an The Phone House gezahlt werden, wenn dieses Volumen in zwei Monaten hintereinander überschritten wird. Zu 100 Kilobyte erfolgt die Abrechnung und die Mindestvertragslaufzeit liegt bei zwei Jahren. Des weiteren wird eine einmalige Gebühr von 24,95 Euro fällig.

Das UMTS-Netz des Mobilfunkkonzerns Vodafone wird von der mobilen Fair-Flatrate genutzt; derzeit ist dieses in 2200 Städten verfügbar. Bei bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde liegt die Bandbreite, wenn HSDPA zur Verfügung stehen sollte. Allerdings wird eine USB-Box benötigt, um die UMTS-Fair-Flat nutzen zu können. Diese bietet Vodafone zu einem Preis von knapp 100 Euro zum Kauf an. In allen The Phone House Filialen, im Netz und in Fachhandelsgeschäften kann die UMTS-Flatrate bestellt werden.

Samsung – Armani Handy

Mittwoch, 26. September 2007

Nachdem der Handyhersteller Samsung Ende Juli 2007 ankündigte, dass man zusammen mit dem Modelabel Armani ein Mobiltelefon entwickelt wolle, stehen nun auch die technischen Daten fest – mit einem 2,6 Zoll großen Touchscreen und 3-Megapixel-Kamera ist das Mobiltelefon ausgestattet und es stellt bis zu 262.144 Farben dar, zur Auflösung machte Samsung noch keine Angaben. Das Touchscreen bietet eine VibeTonz-Technik, die die Touchscreens mit Hilfe von Vibrationen fühlbarer machen soll. Wenn der Nutzer ein Icon berührt, spürt er ein somit ein kurzes Vibrieren – dieses soll ihm analog zu mechanischem Drücken einer Taste verraten, dass der Befehl ausgeführt wird.

In den Formaten H.263, AAC+, MP3, WMA, MPEG4, AAC und e-AAC+ gibt das Modehandy Musik und Videos wieder; Songs können dabei auch via Bluetooth-A2DP in Stereoton auf entsprechende Bluetooth-Geräte übertragen werden. Bluetooth 2.0 und USB 2.0 stehen für den Datentausch zur Verfügung. Fotos sollen sich auch per PictBridge ausdruckenlassen.

Auf WLAN und UMTS oder gar HSDPA wird hier verzichtet, für die GSM-Netze 900, 1.800 und 1.900 MHz und die Datenübertragung per GPRS und EDGE ist das Gerät jedoch gerüstet. Fest steht, dass der Speicher erweiterbar ist, aber es liegen derzeit noch keine Angaben über den Umfang des internen Speichers vor.

Das 87,5 x 54,5 x 10,5 mm große und 85 Gramm leichte Gerät soll – ebenso wie das LG Prada- vor allem modebewusste Handy-Käufer ansprechen. Auch die Vertriebswege sind ähnlich, denn das Armani-Handy soll es nicht nur in Handy-Shops, sondern auch in den Armani-Läden geben. Das Mobiltelefon soll im November 2007 auf den Markt kommen, der Preis wird ohne Vertrag vermutlich bei knapp 650,- Euro liegen.

Samsung und Armani haben jedoch weitere Pläne – das Armani-Handy bildet nur den Auftakt einer strategischen Allianz zwischen Samsung und Armani, denn unter den Labels Giorgio Armani, Emporio Armani und Armani/Casa planen die Koreaner und die Italiener weitere Produktlinien.

Electronic Partner – Kooperation mit T-Mobile

Mittwoch, 26. September 2007

Ab 2008 will die Düsseldorfer Handelskette Electronic Partner seine Handyprodukte auch über T-Mobile anbieten. Bislang fand die Vermarktung ausschließlich über Debitel statt. Electronic Partner bietet im kommenden Jahr neben Handys und Mobilfunkverträgen auch die anderen Endkunden-Produkte der Deutschen Telekom wie Festnetz, Internet und Breitband-TV an.

Oliver Haubrich, Vorsitzender der Geschäftsführung von Electronic Partner erläutert das neue Konzept folgendermaßen – man folge mit dem Strategiewechsel im Bereich Telekommunikation dem Wunsch einer Vielzahl der Mitglieder. So gehe man von der exklusiven und ausschließlichen Providervermarktung zu einer offenen Vermarktung über die Netze und über einen Provider über.

Die Vorzüge, die sich für die Deutsche Telekom und ihre Kunden aus der Kooperation ergeben, liegen für Philipp Humm, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Mobile, ebenfalls auf der Hand – man freue sich, gemeinsam mit Electronic Partner zukünftig ein vollständiges Sortiment anbieten zu können. Damit setze man eine konsequente Handelsstrategie fort und die Kunden hätten in den Mitgliedern von Electronic Partner eine weitere, kompetente Anlaufstelle.

Handy-Werbe-Anbieter YOC übernimmt Sevenal

Mittwoch, 26. September 2007

Der Anbieter von mobilen Marketing-Kampagnen und Vermarkter mobiler Internetportale die Berliner YOC AG übernimmt die Sevenal AG aus Köln. Denn das Kölner Unternehmen bringt interessante Kunden in die Verbindung.

Nach eigenen Angaben verfügt YOC über die größte zu vermarktende mobile Werbefläche in Deutschland und kennt sich mit mobilen Werbemethoden aus. Vor allem Kunden die per TV oder PC schlecht zu erreichen sind stellen die Zielgruppe ihrer Applikationen dar.

Jan Webering und Roderich Pilars de Pilar, die Vorstände der Sevenal AG, haben sich verpflichtet für rund 5 Prozent des Kaufpreises Aktien der YOC AG zu erwerben und mindestens 18 Monate zu halten. Über weitere Details des Vertrages halten beide Unternehmen Stillschweigen.

Das Kölner Unternehmen beschäftigt rund 40 Mitarbeiter und bedient bereits Medienhäuser, Verlage und Onlineunternehmen wie die FAZ, Die Welt, Financial Times Deutschland, Gruner+Jahr, Postbank, XING, Hotel Reservation Services (HRS), Vodafone, comdirect oder die Deutsche Börse. Sie bereitet deren Webseiten für Mobiltelefone auf. Bei dieser Transaktionen sollen die Kundenportfolios beider Unternehmen zusammengeführt werden. Überschneidungen sollen dabei jedoch nicht entstehen.

Nokia Conversations – Klare Sicht im SMS-Dschungel

Dienstag, 25. September 2007

Wenn man ein SMS-Vielschreiber ist kann man den Überblick im Posteingang schon mal schnell verlieren – mit der Software Conversations hat Nokia nun ein Software-Tool veröffentlicht, welches bei Problemen wie diesen Abhilfe schaffen und den Überblick erleichtern soll, denn die Textnachrichten lassen sich damit einfach nach Kontakten sortiert anzeigen – was die SMS-Unterhaltungen mit einzelnen Personen erleichtern soll. Besitzer eines Symbian-Handys können die Software kostenlos testen.

Internetnutzer können die Beta-Version von Conversations kostenlos auf der Website der Nokia Beta Labs herunterladen. Das Programm ist mit einer Vielzahl von Nokia-S60-Modellen kompatibel – darunter zum Beispiel das N95 oder das N73.

E-Plus will Mobilfunkpreise drastisch senken

Dienstag, 25. September 2007

E-Plus will nach einem Bericht des Handelsblatts künftig drastische Preissenkungen vornehmen, um die Nutzer dazu zu bewegen, mehr zu telefonieren. KPN-Chef Ad Scheepbouwer vertrat im Gespräch mit der Zeitung die Meinung, dass man die Umsätze stark steigern könne, wenn man die Minutenpreise senkt.

Eine Minute Mobiltelefonieren kostet im Schnitt hierzulande rund 14 Cent – dies ist etwa dreimal teurer als im Festnetz zu telefonieren. In anderen Ländern sei der Mobilpreis dagegen nur doppelt so teuer wie das Festnetz. Die Minutenpreise müssten demnach im Mobilfunkbereich auf 8 Cent sinken.

Die Netzbetreiber sind jedoch – was die Preise angeht – nicht gänzlich frei, denn die Wettbewerber verlangen schließlich auch Gebühren für die Weiterleitung der Gespräche in ihre Netze. Nach Informationen des Handelsblatts liegen diese derzeit noch leicht über den avisierten 8 Cent.

Weiterhin sagte Scheepbouwer dem Handelsblatt, dass man den Marktanteil bei Kunden, die nur mit dem Handy telefonieren, künftig verdoppeln will. Von den ausschließlichen Handy-Nutzern wolle man rund ein Drittel für E-Plus gewinnen. Der KPN-Chef schätzt, dass 20 Prozent der Deutschen würden nur noch mobil telefonieren, wenn die Preise stark zurückgehen.

Scheepbouwer will die Preissenkung mit der Auslagerung von Unternehmensfunktionen begleiten, um weiter profitabel arbeiten zu können. Gegenüber dem Blatt vertrat er die Meinung, dass letztlich nur Verkauf, Marketing und die Qualitätssicherung im Netz ureigenste Unternehmensaufgaben seien. E-Plus hatte den Netzbetrieb schon Anfang des Jahres an den Ausrüster Alcatel-Lucent abgegeben. In Expertenkreisen heißt es, dass andere Mobilfunker – vor allem O2 – diesem Trend bald folgen könnten.

MySpace nun auch fürs Handy

Dienstag, 25. September 2007

Nun gibt es die weltweit größte Internet-Community Myspace auch als neue, kostenlose Mobilversion – bis dato jedoch nur in den USA. Der Service soll laut Nachrichten-Agentur AP durch Werbeanzeigen finanziert werden. Künftig können Amerikaner, die bei Myspace angemeldet sind, per Handy unter anderem in der Online-Community Nachrichten verschicken, Fotos kommentieren, den eigenen Blog updaten oder neue Freundschafts-Einladungen verschicken.

Nur gegen eine Abo-Gebühr konnte man die auf die kleinen Handy-Displays zugeschnittene Mobil-Version von Myspace bislang bei bestimmten Netzbetreibern und mit einer begrenzten Anzahl von Endgeräten nutzen. Beim Launch der kostenlosen Mobilversion handelt es sich um eine Strategie vom Mutterkonzern Fox Interactive. Dieser will künftig verstärkt auf mobile Werbung als Einnahmequelle setzen. Es sind weitere Mobilversionen geplant, so zum Beispiel von Webportalen wie die Gamingsite IGN oder AskMen.

John Smelzer von Fox Interactive meint, dass der Internetzugriff per Handy bald so verbreitet sein wie das Verschicken von Textnachrichten und Telefonanrufe. Dabei setzt das Unternehmen große Hoffnung in ortsabhängige, lokal orientierte Werbung – auf dem Handy-Display sollkünftig positionsabhängige Werbung eingeblendet werden, indem die Daten von GPS-Empfängern von Mobiltelefonen ausgewertet werden. Laut Smelzer soll die mobile Werbung künftig die am meisten zielgerichtete sein.