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Archiv für August 2007

KS20 – Das erste Smartphone von LG

Freitag, 31. August 2007

Auf der Internationalen Funkausstellung 2007 in Berlin hat LG Electronics sein erstes Smartphone mit einer 2-Megapixel-Kamera und Windows Mobile 6 vorgestellt.

Zuerst fällt dem Betrachter die Optik und die Größe des Handys ins Auge: Nur 99,5 x 58 x 12,8 mm misst das neue Smartphone und ist mit nur 95 Gramm ein echtes Fliegengewicht unter den Smartphones.

Das Display ist dabei 2,8 Zoll groß und hat eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln. Gleichzeitig dient es als Touchscreen über welchen sich das Handy bedienen lässt.

Eine Besonderheit ist zudem noch, dass es 262.144 Farben darstellen kann, die maximale Farbanzahl solcher Touchscreens liegt normalerweise bei 65.536 Farben. Eine zusätzliche Tastatur oder Handy-Klaviatur ist nicht vorhanden, so dass alle Eingaben über diesen Touchscreen erfolgen.

Auf der Rückseite des Handys befindet sich eine 2-Megapixel-Kamera mit CMOS-Sensor, 2-fach Digitalzoom und Autofokus. Mit einer zweiten Kamera auf der Vorderseite kann man Videokonferenzen abhalten. Die Megapixel-Kamera schießt Fotos in einer Auflösung von 1600 x 1200 Pixel und nimmt Videos mit einer Auflösung von 320 x 240 und 15 Bildern pro Sekunde auf. Abgespeichert werden können diese Videos im MPEG4- oder H.263-Format.

Intern hat das Smartphone einen Speicher von 128 MB, welcher sich mit einer Micro-SD-Karte erweitern lässt. Als Betriebssystem steht Windows Mobile 6 Professional zur Verfügung welches folgende Applikationen bietet: PIM-Applikationen zur Termin-, Adress- und Aufgabenverwaltung sowie für die E-Mail-Korrespondenz.

Außerdem: Mobile-Ausführungen von Word, Excel und PowerPoint sowie der Internet Explorer und Windows Media Player.

Der Akku soll 16,5 Tage im Stand-by-Betrieb halten. Bei GSM-Betrieb muss das Handy bereits nach 4 Stunden telefonieren wieder aufgeladen werden, im UMTS-Betrieb sogar schon nach 3 Stunden.

Ein Videotelefonat erschöpft den Akku bereits nach 80 Minuten und der MediaPlayer hat Strom für 8 Stunden Musik. Voraussichtlich ab Oktober 2007 soll das Smartphone hierzulande erhältlich sein, der Preis wird erst zu Marktstart bekannt gegeben.

Google Picasa Mobil

Donnerstag, 30. August 2007

Nun gibt es die Google-Fotoverwaltung Picasa auch als mobiles Tool für unterwegs – man muss nun nicht mehr warten, bis man am Rechner sitzt, um seine Bilder direkt vom Handy in das Fotoalbum zu laden, um sie zum Beispiel Freunden und Bekannten zu zeigen. Die Bilder lassen sich mit dem Tool “Picasa Mobile” unmittelbar vom Mobiltelefon ins Internet laden.

Die User bekommen nach der kostenlosen Registrierung bei Google Picasa einen Link, über den die Fotos auch von einem mobilen Browser aus zu speichern sind – eine UMTS- oder HSDPA-Verbindung ist wegen der Größe von Bilddateien allerdings Pflicht. Eine Datenflatrate ist bei häufigen Uploads sinnvoll, um die Kosten für den Bildertransfer im Griff zu halten.

Neuer Tarif “Base Zero”

Donnerstag, 30. August 2007

Die Markenwelt Base des Düsseldorfer Netzbetreibers E-Plus wird um einen weiteren Tarif erweitert – ab September ist der neue Base Zero verfügbar.

In Wirklichkeit handelt es sich dabei jedoch um einen guten Bekannten, denn die Details von Base Zero mit monatlichem Mindestumsatz von Zehn Euro und einem Minutenpreis von Zehn Cent in alle Netze sind denen des bekannten E-Plus-Tarifes Zehnsation zum verwechseln ähnlich.

Auch bei Base Zero gibt es keinen monatlichen Grundpreis, wenn man auf ein vergünstigtes Handy verzichten kann. Bei 20 Cent pro Kurznachricht liegt der SMS-Preis, eine Base SMS-Flatrate ist in diesem Tarif nicht verfügbar.

Unterschied und zugleich Vorteil gegenüber Zehnsation – die Kunden können jederzeit kostenlos aus Base Zero in einen anderen Base-Tarif wechseln.

Dagegen ist ein Wechsel in Base Zero grundsätzlich nur mit Vertragsverlängerung möglich – mit einer Ausnahme: der Wechsel von Base 1 in Base Zero, denn dieser ist jederzeit möglich.

Panasonic – Rückkehr ins europäische Handygeschäft

Mittwoch, 29. August 2007

Künftig will der japanische Hersteller Panasonic auch im Handy-Bereich wieder verstärkt in Europa auftreten – in einem Interview mit der “Wirtschaftswoche” kündigte dies Konzern-Chef Fumio Ohtsubo an. Man habe sich zu sehr auf den großen Heimatmarkt konzentriert; bis spätestens 2010 wolle man dies korrigieren.

Auch im Mobilfunkbereich will das Unternehmen dann wieder im internationalen Geschäft mitmischen, wenn “die vierte mobile Generation an den Start geht”, so Fumio Ohtsubo.

Für Panasonic, dessen Hauptgeschäft in Europa im Fernseher-, Blu-ray und Haushaltsgerätebereich liegt, sei diese Strategie sehr wichtig. Ohtsubo verriet, dass man in der Kombination von Fernseher und mobilem Telefon die beiden Hauptpfeiler für die vernetzte Gesellschaft und die beiden Verkaufsgiganten der Zukunft sehe.

Fonic als neuer Lidl-Handytarif?

Mittwoch, 29. August 2007

Da mittlerweile bekannt ist, dass der Lidl Handy-Tarif mit einem Minutenpreis von 9,9 Cent pro Minute in alle Netzte startet, kommen jetzt immer mehr Gerüchte auf. So wird vermutet, dass Lidl nicht nur das O2 Netz verwendet, sondern dass O2 vielmehr den Discounter einfach als Distributionskanal für seine neue Billig-Marke Fonic nutzt.

O2 war bislang als Premium-Marke mit umsatzstarken Kunden bekannt und hat den knallharten Preiskampf im Discount-Handy-Geschäft gescheut. Jedoch haben die schlechten Umsatz- und Kundenzahlen das Unternehmen zum Umdenken bewegt. Der Vorstand hat den Einstieg ins Billig-Geschäft angekündigt und Fonic war als neuer O2-Discountanbieter geboren.

Alle bisherigen Darstellungen lassen vermuten, dass Fonic nicht nur wie bisher berichtet worden war gemeinsam mit einem Lidl-Handytarif vertrieben wird, sondern ein komplett neuer Lidl Handytarif sein wird. Zudem könnte die Prepaid-Karte nicht nur an der Kasse sondern auch im Internet vertrieben werden.

Damit würde sich Lidl stark von seinem großen Konkurrenten Aldi abheben. Aldi ist schon seit 2005 mit einem eigenen Handytarif am Start, diese Prepaid-Karten können jedoch nur an den Ladenkassen erworben und aufgeladen werden. Damit wäre Fonic dem Aldi-Angebot einen großen Schritt voraus.

Samsung SGH-L760 UMTS-Handy im Handel

Mittwoch, 29. August 2007

Das Unternehmen Samsung präsentiert mit dem Handymodell Samsung SGH-L760 ein neues UMTS-Handy, welches ab sofort auf dem Mobilfunkmarkt zu einem Verkaufspreis von 289 Euro ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrags erhältlich ist.

Das UMTS-Handy ist technisch mit einer integrierten zwei Megapixel Digitalkamera, einem TFT-Display, einem Musikplayer, einem UKW-Radio, einer Mailsoftware, RSS-Reader, einem Browser, einem 40 Megabyte großen internen Speicherplatz, GSM, EDGE, GPRS, UMTS und Bluetooth 2.0 ausgestattet.

Wer gerne fotografiert der darf sich freuen denn mit der eingebauten Digitalkamera können Digitalfotos in einer guten Qualität aufgenommen werden. Das TFT-Display kann bei einer Größe von zwei Zoll und 176*220 Pixeln Auflösung bis zu 262.144 Farben darstellen.

Eine Reise durch das Internet und das Abonnieren von RSS-Feeds ist durch den installierten Browser bzw. RSS-Reader möglich. Der Musikplayer kann die Dateiformate MP3, AAC, AAC+, e-AAC+ und WMA abspielen.

Das UKW-Radio kann zahlreiche Radiostationen empfangen und durch das uTrack-System kann das Samsung SGH-L760 UMTS-Handy wiedergefunden werden, falls es verloren gegangen ist oder gestohlen wurde.

Der kleine interne Speicher kann durch eine microSD-Speicherkarte deutlich ausgebaut werden. Auf dem Handy gespeicherte Fotos, Musikdateien, Dokumente oder SMS-Nachrichten können per Bluetooth 2.0 drahtlos zum eigenen Rechner oder Notebook übertragen werden.

Weil das Samsung SGH-L760 UMTS-Handy über eine recht gute technische Ausstattung verfügt, ist es ein empfehlenswerter Kauf.

Maxxonair bietet neue Schmalbandtarife

Dienstag, 28. August 2007

Das Heidelberger Breitbandunternehmen Deutsche Breitband Dienste GmbH hat mit Maxxonair Eco und Maxxonair Eco Fon hat zwei neue Schmalbandtarife im Angebot.

Maxxonair Eco ist eine Flatrate mit 64 Kb/s Bandbreite und kostet 9,99 Euro im Monat. Für 14,99 Euro monatlich bekommt man Maxxonoair Eco Fon. Dieser Tarif enthält neben der Internetflat auch einen Telefonanschluss mit ISDN Merkmalen und 128 Kb/s Bandbreite.

Die Flatrate und ein Telefonanschluss mit ISDN-Merkmalen sind laut Fabio Zoffi, CEO der Deutsche Breitband Dienste GmbH ein weiterer Beweis für die Vorteile der WiMAX-Technologie.

Für die beiden Maxxonair-Tarife wird kein üblicher Telefonanschluss benötigt, da die Daten drahtlos via WiMAX übertragen werden. Zudem ist auch keine Modemeinwahl mehr notwendig.

Nutzer dieser beiden Tarife können mit einem einfachen Anruf auch auf eine Flatrate mit Breitbandzugriff wechseln. Nach Angaben des Unternehmens eignen sich die zwei Schmallbandtarie Maxxonair Eco und Maxxonair Eco Fon besonders als Zweitanschluss.

Gerade Unternehmen könnten die Schmalbandtarife als BackUp nutzen, für Privatkunden bieten sich die Tarife für die Ferien- oder Zweitwohnung an.

Umfrage – Viele Funktionen am Handy unnötig

Dienstag, 28. August 2007

In einer Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) zur Handy-Ausstattung und den Anforderungen ans Mobiltelefon kam heraus, dass 16 Prozent der Haushalte kein Handy besitzen und sich auch keines anschaffen wollen.

Bei 37 Prozent dieser Gruppe handelte es sich um Personen im Ruhestand, acht Prozent Berufstätige und zwei Prozent der Befragten in dieser Gruppe waren Schüler, Studenten oder Auszubildende.

Der Studie zufolge wünschen sich beinahe 70 Prozent der Handy-User ein einfaches Mobiltelefon ohne Zusatzfunktionen. Darunter ist laut Arno Wilfert, PwC-Experte für den Bereich Telekommunikation, ein Handy mit einem einfachen Display und den Basisfunktionen Telefonie und SMS zu verstehen.

Jedoch unterscheiden sich die User, denen Zusatzfunktionen am Handy wichtig sind, in ihren Wünschen deutlich – 45 Prozent der Nutzer unter 35 Jahren sind Spiele auf dem Handy wichtig. Jedoch ist dies nur 18 Prozent der 35- bis 54-jährigen wichtig.

Den MP3-Player halten 86 Prozent der jüngeren Befragten für eine wichtige Zusatzfunktion, was 56 Prozent der älteren User genauso sehen. Es stellte sich außerdem heraus, dass die ins Handy integrierte Digicam die beliebteste Funktion ist.

LG KU990 Kamerahandy vorgestellt

Dienstag, 28. August 2007

Das asiatische Unternehmen LG Electronics präsentiert mit dem Handymodell LG KU990 ein neues Kamerahandy welches technisch mit einer integrierten 5,1 Megapixel Digitalkamera, einem Display, einem UKW-Radio, einem Mediaplayer, HDSPA, GPRS, UMTS, EDGE und einem 130 Megabyte umfassenden internen Speicherplatz ausgestattet ist.

Die eingebaute Digitalkamera ermöglicht wegen der hohen Auflösung von 5,1 Megapixeln gute Fotoaufnahmen in einer professionellen Qualität. Es können ebenfalls Videos aufgenommen werden, die eine QVGA-Qualität haben.

Eine zweite VGA-Kamera erlaubt die Videotelefonie womit der Gesprächspartner während eines Telefonats gesehen werden kann. Das Display ist drei Zoll groß und kann bei einer Auflösung von 240*400 Pixeln maximal 262.144 Farben darstellen.

Auf dem internen Speicherplatz können hunderte Fotos, Videos, Musikdateien und Dokumente gespeichert werden. Weil die drahtlose Breitbandtechnologie HSDPA unterstützt wird, ist ein schnelles Surfen durch das World Wide Web mit bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde möglich.

Wer gerne Radio hört, der darf sich freuen denn mit dem UKW-Radio können zahlreiche Radiostationen empfangen werden. Der Mediaplayer kann Musikdateien in einer guten Qualität abspielen.

Das Kamerahandy LG KU990 wird in Großbritannien im Herbst diesen Jahres erhältlich sein. Ob das Handy auf den deutschen Mobilfunkmarkt kommen wird, dass ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Sparkasse plant Zusammenarbeit mit Vodafone

Montag, 27. August 2007

Nun planen wohl auch die deutschen Sparkassen den Einstieg in den Mobiltelefonmarkt – mit eigenen Tarifen. Die Geldinstitute wollen dazu mit Vodafone zusammenarbeiten und im Zuge den Kunden schmackhaft machen, Bankgeschäfte über das Handy abzuwickeln.

Wie die Wirtschaftswoche berichtet, wollen die deutschen Sparkassen in ihren mehr als 16.000 Filialen im Bundesgebiet Verkaufsecken für Mobiltelefone einrichten. Die Handys sollen dann mit speziellen Sparkassentarifen angeboten werden. Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, hat zu dem Zweck mit Vodafone und dem Diensteanbieter Ensercom eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Sparkassenkunden sollen durch eine Werbeoofensive für das Banking per Mobiltelefon begeistert werden, da viele Handy-Besitzer solche Dienste noch scheuen. Diese Hürden sollen so abgebaut werden. Besonders günstige Datentarife wollen die Sparkassen dann anbieten und das mobile Online-Banking soll in der Bedienung vereinfacht werden. Sparkassen-Kunden Zugriff sollen mit einem Knopfdruck Zugriff auf ihr Konto erhalten, um etwa den Kontostand abzufragen oder Überweisungen vom Mobiltelefon aus zu tätigen.

Dr Singener Mobilfunkanbieter Ensercom, der sich darauf spezialisiert hat, Mobilfunkangebote für branchenfremde Unternehmen zu entwickeln, soll dann die Freischaltung und Abrechnung der Handyverträge übernehmen.