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Archiv für April 2007

Telekom/ Verdi – Verhandlungen abgebrochen

Freitag, 27. April 2007

Am Donnerstagmittag sind die Verhandlungen zwischen der Deutschen Telekom und ver.di zur geplanten Auslagerung von 50.000 Stellen abgebrochen worden. Ein Verdi-Sprecher sagte auf Anfrage von ddp/Dow Jones, dass es kein ausreichendes Entgegenkommen der Telekom gegeben habe. Am Freitag der kommenden Woche soll der derzeitige Verhandlungsstand der Tarifkommission erläutert werden, die dann über das weitere Vorgehen entscheide.

Damit seien Streiks “sehr wahrscheinlich” geworden, betonte der Gewerkschaftssprecher. Das Angebot der Telekom wurde nur leicht nachgebessert und statt Lohnkürzungen von zwölf nun noch neun Prozent verlangt, sagte der Verdi-Sprecher. Das sei strikt abgelehnt worden, da dies nur eine “unwesentliche Verbesserung” darstelle.

Laut Telekom sind bis zu 50.000 der mehr als 160.000 inländischen Beschäftigten der Festnetzsparte T-Com und der Mobilfunktochter T-Mobile von den Auslagerungen betroffen. Eine Anhebung der Wochenarbeitszeit bei geringerer Bezahlung sei für die Mitarbeiter geplant.

Die Einstiegsgehälter sollen beispielsweise nach Angaben der Telekom auf 20.000 bis 22.000 Euro gesenkt werden. Die Telekom ist im Gegenzug zu den Kürzungen nach eigenen Angaben bereit, den 2008 auslaufenden Kündigungsverzicht vorzeitig zu verlängern.

E-Plus – Zehnsation als Prepaid-Tarif

Freitag, 27. April 2007

Ab dem 1. Mai startet E-Plus die “Zehnsation” für Prepaid-Kunden – diese können mit der “Zehnsation Free” rund um die Uhr für zehn Cent mobil in alle Netze telefonieren.

Der Prepaid-Kunde muss ein Guthaben von 30 Euro aufladen um den günstigen Minutenpreis nutzen zu können, der Tarif gilt dann über 30 Tage. Jeder Kunde bekommt zudem bei einer Bestellung über das Internet 25 SMS pro Monat frei.

Das Zeitfenster dieses Gesprächspreises wird durch jede weitere Aufladung über 30 Euro wieder auf 30 Tage verlängert. Der Kunde kann die geringeren Aufladebeträgt innerhalb dieser Frist ebenfalls für zehn Cent pro Minute abtelefonieren.

Ein Gesprächspreis von 25 Cent pro Minute gilt außerhalb des Zeitfensters. Bei der “Zehnsation Free” kosten Kurznachrichten 20 Cent pro SMS; Anrufe zur eigenen Mailbox und die Guthabenabfrage sind dagegen kostenlos. Die Kunden werden von E-Plus immer per SMS informiert, wenn der neue Minutenpreis beginnt oder endet.

Hansenet steigt ins Mobilfunkgeschäft ein

Freitag, 27. April 2007

Das Hamburger Breitbandunternehmen Hansenet steigt in den hart umkämpften deutschen Mobilfunkmarkt ein und bietet seinen Alice-Kunden ab Mitte Mai einen Mobilfunktarif an.

Die Kunden mit dem Mobilfunktarif kostenlos in das deutsche Festnetz telefonieren und untereinander ebenfalls gratis telefonieren. Nach eigenen Angaben möchte der Provider in diesem Jahr über 200.000 Mobilfunkkunden für sich gewinnen.

Die kostenlose Telefonate gelten jedoch nur, wenn der Kunde einen anderen Alice-Festnetzanschluss oder Alice-Mobilfunkanschluss anruft. Wird in die Fest-, und Mobilfunknetze anderer Anbieter telefoniert, müssen 15 Cent pro Minute an Hansenet gezahlt werden.

Der Tarif Alice Complete der ab 59 Euro monatlich erhältlich ist, bietet die Möglichkeit ein Freikontigent von 200 Freiminuten zu nutzen womit Telefonate in die Festnetze der Wettbewerber möglich sind. Wer gerne SMS-, und MMS-Nachrichten verschickt, der zahlt 15 Cent bzw. 39 Cent pro verschickter Meldung und für Downloads werden 49 Cent pro heruntergeladenen Megabyte fällig. Die Abfrage des Anrufbeantworters bzw. Voicebox ist kostenlos.

Wer einen bestehenden Alice-Anschluss hat der kann ab Mitte Mai diesen Jahres den Mobilfunktarif hinzubuchen. Das Unternehmen Hansenet hat sich mit den Einstieg ins Mobilfunkgeschäft nun zu einem Komplettanbieter entwickelt und bietet jetzt DSL-Anschlüsse, DSL-Tarife, Festnetztarife, Internet-TV und Mobilfunk an.

Zur Zeit zählt Hansenet rund zwei Millionen Breitbandkunden welche die DSL-Angebote des Providers nutzen.

BenQ wird in Jia Da Corporation umbenannt

Donnerstag, 26. April 2007

Anscheinend wird der taiwanische Elektronikkonzern seinen Firmennamen und damit auch seinen Markenauftritt in “Jia Da Corporation” ändern. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es zwar noch keinen offiziellen englischen Namen, doch sei auch dieser schon in Vorbereitung, so das Online-Magazin Network World. Als Marke werde BenQ weiter existieren, jedoch nur als Tochterfirma von Jia Da.

Ob die Marke BenQ und damit auch BenQ Mobile weiterhin zur Herstellung und Vermarktung eigener Mobiltelefonen verwendet werde, ist bislang noch unklar. Nach eigenen Angaben entschloss sich das Unternehmen zu diesem Schritt, da die Herstellung für andere Firmen immer wichtiger werde, sie nehme bereits jetzt über 60 Prozent des Marktes ein.

Talkline – Base 1 nun dauerhaft im Angebot

Donnerstag, 26. April 2007

Der Flatrate-Tarif “Base 1” sollte zunächst nur vorübergehend angeboten werden, doch nun wird er fester Bestandteil der Tarifstrategie, denn nach E-Plus nimmt nun auch der Elmshorner Mobilfunk-Service-Provider Talkline die kleinste Sprech-Pauschale des Netzbetreibers dauerhaft in sein Tarif-Portfolio auf.

Der drittgrößte deutsche Netzbetreiber folgte nach dem Start der Zehnsation-Tarife im Februar Ende Februar mit einer Neuerung speziell für Festnetz-Telefonierer, bei der Base1-Kunden mit ihrem Handy für 15 Euro pro Monat unbegrenzt ins deutsche Festnetz telefonieren können. Seit Einführung dieses Tarifes sowie der Komplett-Flatrate Base 5 sieht sich E-Plus als “einzige echte Flatrate-Marke” Deutschlands.

Samsung SGH-i400

Donnerstag, 26. April 2007

Mit dem SGH-i400 hat Samsung nun ein Symbian-Smartphone vorgestellt, das mit S60 läuft. Damit tritt das mit 2-Megapixel-Kamera und Bluetooth ausgestattete Smartphone an die Seite des SGH-i520, das zusätzlich für UMTS gerüstet ist. Beide Symbian-Geräte verfügen nicht über eine QWERTZ-Tastatur.

Die übliche Ziffernklaviatur ist auch beim Samsung SGH-i400 mit an Bord, diese erscheint nach Aufschieben des Gerätes. Bei einer Frabanzahl von bis zu 262.144 liefert das 2,3-Zoll-Display eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Eine 2-Megapixel-Kamera steht für Videos und Schnappschüsse bereit.

Das Handy ist tauglich für die drei GSM-Netze 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt GPRS sowie EDGE. Mit kompatiblen Geräten kann es per Bluetooth 2.0 in Kontakt treten, über das Profil A2DP lassen sich Stereokopfhörer für drahtlosen Musikgenuss koppeln. Das SGH-i400 wiegt 92 Gramm und misst 101 x 50 x 15,8 mm – damit ist es etwa 2 mm flacher als das UMTS-Gerät SGH-i520.

Die Koreaner liessen noch offen, welche SymbianOS-Version Samsung exakt einsetzt. Zur Verfügung stehen passende Office-Applikationen zur Bearbeitung von Dokumenten, ein HTML-Browser sowie ein E-Mail-Client und ein Musik-Player.

Samsung machte bislang keine Angaben zum internen Speicher, vorgesehen ist eine Speichererweiterung per Micro-SD-Karte – Einzelheiten zur Akkulaufzeit sind auch noch nicht bekannt. Das SGH-i400 will Samsung im Juli 2007 erst in Russland, dann in anderen Ländern auf den Markt bringen; der Preis steht noch nicht fest.

MoobiCent – Mobile DSL-Flat

Mittwoch, 25. April 2007

Eine Flatrate fürs mobile Surfen per HSDPA mit dem Notebook wird nun auch von MoobiCent in Kooperation mit Vodafone und Victorvox angeboten. Für 39,95 Euro monatlich gibt es die mobile Daten-Flatrate von MoobiCent. Laut Anbieter ist darin die Datenübertragung im GPRS-, UMTS- und HSDPA-Netz von Vodafone enthalten. Übertragungsraten von maximal 3,6 Mbit/s sind dann per HSDPA möglich.

Für jeweils und einmalig 99 Euro für die Verbindung ist ein Notebook mit einer PC Express Card oder einer USB Easy-Box von Vodafone nötig. Diejenigen, die ein Notebook mit integriertem HSDPA-Modul besitzen, benötigen die Extra-Hardware nicht.

Für den Datentarif mobileFlat wird ein Anschlusspreis von 24,95 Euro fällig und er hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Die Anschlussgebühr entfällt für die Kunden, die den Tarif bis Ende Juli 2007 buchen. Laut Anbieter gilt die Flatrate im Inland über die APNs web.vodafone.de und wap.vodafone.de.

Weitere Kosten fallen dagegen im Ausland an, beispielsweise werden in europäischen Ländern 3,45 Euro pro MByte fällig. MoobiCent arbeitet bei der Kundenbetreuung arbeitet mit der Drillisch-Tochter Victorvox zusammen.

Flatrate-Aktion von Debitel

Mittwoch, 25. April 2007

Debitel bietete bis zum 30. April 2007 die T-Mobile Flatrate “Max” und die Vodafone “Superflat” zum Aktions-Preis – über den Vertragszeitraum von zwei Jahren zahlt der Kunde monatlich rund ein Drittel weniger als die Grundgebühr bei T-Mobile oder Vodafone betragen würde. Kostenlose Gespräche und SMS in das jeweils eigene Netz und Festnetz sind in beiden Flatrates enthalten.

Sonst kostet die günstige Version des T-Mobile-Tarifes “Max” ohne Handy 35,- Euro. Die “Max”-Flatrate bietet Debitel ohne Handy bis Ende April für 22,- Euro an. Die Verbindungen ins deutsche Festnetz und das T-Mobile Netz sind im monatlichen Grundpreis enthalten. Ebenfalls im Grundpreis inklusive sind alle netzintern verschickten SMS. Im Inland sind Mobilboxabfragen und Anrufe beim T-Mobile Service Center mit dem Handy kostenlos. 29 Cent die Minute fallen für Gespräche außerhalb des T-Mobile-Netzes an, SMS kosten 19 Cent.

Der Kunde zahlt bei der Vodafone “Superflat” 22,47 Euro statt sonst 34,95 Euro im Monat ohne Handy. Die Verbindungen ins deutsche Festnetz und das Vodafone Netz sind im monatlichen Grundpreis enthalten. Ebenfalls im Grundpreis inklusive sind alle netzintern verschickten SMS; Mobilboxabfragen mit dem Handy sind im Inland kostenlos. 29 Cent die Minute fallen für Gespräche außerhalb des Vodafone-Netzes an – SMS kosten 19 Cent.

Bis zum 30.April 2007 gibt es die Flatrate-Aktion und diese läuft unter dem Motto “Handy-Flatrates für die Hälfte!” bei Debitel – Debitel hat bei dieser Berechnung jedoch die Preise für die Flatrates inklusive Handy berücksichtigt und nicht die tatsächlichen Preise für die Flatrates ohne Handy – deshalb liegt die Ersparnis nicht wie angegeben bei 50 Prozent sondern bei rund 30 Prozent.

Handy-TV auch ohne Mobilfunvertrag

Mittwoch, 25. April 2007

Handy-TV-Fans können für die einmalige Zuzahlung von 99 Euro ihr Handy für das Programm von Watcha freischalten lassen. Dazu benötigt man ein Endgerät, das den Mobile-TV-Standard DMB (Digital Multimedia Broadcasting) unterstützt. Watcha, das Angebot der MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland), bietet außerdem in seinem Shop DMB-fähige Handys ohne Vertrag an.

Bis jetzt vertreiben die Provider Debitel, Mobilcom und Simply die Angebote mit Mobilfunkvertrag. User können über Watcha Programminhalte des ZDF, von N24, ProSiebenSat.1 mobile, MTV und BigFM2see empfangen; für eine Freischaltung des Handys ist die IMEI-Nummer notwendig.

In insgesamt 16 Städten ist der Empfang zur Zeit möglich, darunter München, Stuttgart, Nürnberg, Frankfurt, Köln, Leipzig, Berlin und Hamburg.

Handy-TV – neuer Standard

Dienstag, 24. April 2007

Die Markteinführung eines neuen Standards für das Handy-Fernsehen wurde nun von den Entwicklern der US-amerikanischen ATSC (Advanced Television Systems Committee) angekündigt. Die Technik soll aufgrund seiner Rückkanalfähigkeit ATSC-M/H interaktive Dienste und Video-on-demand Angebote unterstützen.

Auch an die Nutzung in Fahrzeugen hat ATSC gedacht. Beispielsweise neben dem Empfang von TV-Sendungen sollen in Echtzeit auch Daten für die Fahrzeugnavigation übertragen werden können. Der gleiche Frequenzbereich soll für ATSC-M/H verwendet werden, über den auch das stationäre terrestrische Digitalfernsehen ATSC in Nordamerika übertragen wird.

Zur Zeit liegen in Europa der südkoreanische Standard DMB und der europäische Standard DVB-H im Clinch. Das Betreiberkonsortium von T-Mobile, Vodafone und O2 für DVB-H hatte sich erst vor kurzem ausgesprochen. Experten rechnen nicht damit, dass sich ATSC-M/H auch in Europa durchsetzen kann.