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Archiv für März 2007

LG mit zwei neuen Modellen: LX-570 und VX8700

Freitag, 30. März 2007

Schon das Shine von LG war und ist immer noch ein wahrer Volltreffer – nun wurde es in der Folder Variante für den amerikanischen Markt vorgestellt. Ebenfalls neu ist das LX-570, ein Musik-Telefon zum Aufklappen – dieses wird leider nur in den USA zu haben sein.

Das VX8700 gehört zwar zur Shine-Familie, in Sachen Gehäuse verfolgt es aber trotzdem eher den matten Look. Gebürstetes Metall beherrscht dort die Oberfläche, so wie man es beim Slider auf der Rückseite findet. Längs wurde unterhalb der Linse ein zweites Display für die 2-Megapixelkamera eingebaut, das alle wichtigen Informationen zeigt. Dafür präsentiert sich innen ein 240×320 Pixel auflösendes und 262.144 Farbe darstellendes LC-Display. Zum hier erhältlichen Schiebe-Shine ist es auch sonst identisch, der US-Netzbetreiber Verizon wird das VX8700 noch im zweiten Quartal in seine Läden bringen. Allerdings gibt es bislang keine genauen Angaben zu den Maßen und dem Gewicht, genauso wenig wie Informationen zu einem eventuellen Launch in Deutschland.

Das LX-570, bei dem es sich – wenn es nach der Optik geht – um einen Nachfolger des ebenfalls von LG stammenden Fusic handeln muss, ist die zweite Neuheit für den amerikanischen Markt. Diese wird jedoch aller Voraussicht nach nicht den Weg nach Deutschland finden.

Die Designer haben jedenfalls kräftig an der Hülle gefeilt und aus dem verspielt und kindlich wirkenden Fusic einen schicken, schwarzen und auf Hochglanz polierten Folder werden lassen. Das ipod-ähnliche Drehrad zur Bedienung des Menüs und Mediaplayers wurde zum Glück beibehalten, während die Stummelantenne komplett weggelassen wurde. Die Linse für die 1,3 Megapixelkamera befindet sich nun vorne, beim Rest hat man auf das vertraute Paket gesetzt – Bluetooth mit A2D-Profil, MicroSD-Slot und einen Radiotuner. Zur Größe, zum Gewicht oder Preis gibt es auch hier keine offiziellen Angaben – aber in Anbetracht der Tatsache dass de Einsatzes ausschließlich in den USA erfolgt, ist dies eventuell zu verkraften.

Sony Ericsson präsentiert Walkman-Handy W850i

Mittwoch, 28. März 2007

Der japanisch-schwedische Handy-Konzern Sony Ericsson punktet bei den Kunden mit völlig unterschiedlichen Geräten: Besonders beliebt sind die neuen Business-Smartphones, die eine Vielzahl von beruflichen Funktionen serienmäßig an Bord haben. Die Foto-Handys der Cyber-shot-Reihe bieten eine gute Bildqualität, die sogar für die Ausarbeitung zu „echten“ Abzügen reicht. Darüber hinaus sind auch die Walkman-Telefone bei den Käufern begehrt, denn hier gibt es zahlreiche Modelle mit einem interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die teilweise etwas klobigen Geräte werden in nächster Zeit deutlich kompakter: Gerade präsentierte Sony Ericsson das neue W850i. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das gerade einmal 99 x 47 x 14 mm groß ist und damit als das schmalste Slider-Handy des Herstellers genannt werden kann.

Serienmäßig bringt das W850i als Musikspeicher einen zusätzlichen 512 MB Memory Stick Micro mit und versorgt den MP3-Fan mit jeder Menge interessanten Features: Durch Lichteffekte leuchtet das Walkman-Gerät wie eine mobile Lichtorgel und wer neue Titel abspielt, kann automatisch Trackinformationen aus einer Datenbank abrufen. Falls einmal die eigene Song-Sammlung nicht genügen sollte, kann man per RDS-Radio UKW-Sender empfangen, ein dafür nötiges Headset liegt natürlich der Verpackung bei. Zusätzlich kann per Stereo-Bluetooth auch ein drahtloser Kopfhörer mit dem W850i verbunden werden. Für aktive Menschen gibt es noch weitere Funktionen: Ein Schrittzähler gibt für Sportler wichtige Informationen, beispielsweise der Kalorienverbrauch während einer Route kann so ermittelt werden.

Ansonsten gibt es eine „Standardausstattung“ in Form einer 2-Megapixel-Kamera plus QVGA-Display. Auf UMTS hat der Hersteller wohl absichtlich verzichtet, denn hier steht die Nutzung als MP3-Player im Vordergrund, immerhin liefert EDGE eine ausreichend schnelle Datenübertragung. Durch die Auslegung als Vierband-Modell kann das W850i weltweit eingesetzt werden, das Gehäuse steht in den Farben grau und weiß zur Verfügung. Das W850i soll laut Sony Ericsson im Herbst 2007 bei uns erhältlich sein und wird 349 Euro (Listenpreis) kosten.

Nokia revolutioniert Slider-Mechanismus

Montag, 26. März 2007

Während moderne Handys zwar bereits über ein eine enorme Anzahl von Funktionen verfügen, gibt es in der Bedienung oft Probleme, denn die kleinen Tastaturen erlauben bei einer umfangreichen Nutzung nur eine mühsame Eingabe von längeren Texten.

Nun will Nokia als Marktführer bei Mobiltelefonen ein neues Bedienkonzept vorstellen, der entsprechende Patentantrag wurde bereits in den USA eingereicht. Verwendet werden kann der neue Doppel-Slider-Mechanismus für alle Smartphones, die etwas voluminöser sein könnten und sich folglich eher an ambitionierte Technikfreaks oder berufliche Nutzer.

Konkret kann das Gerät einerseits ganz normal als Barrenhandy eingesetzt werden. Sofern man die Tastatur benötigt, dreht man es ins Querformat und kann eine Tastatur unter dem Display herausschieben. Völlig neu ist die Idee, gleichzeitig das reguläre Nummernkeyboard ebenfalls schwenken zu können, weshalb – ähnlich wie bei einer normalen Computertastatur – ein Buchstaben- und ein getrennter Zahlenblock zur Verfügung steht. Dadurch sind größere Buttons möglich und eine QWERTZ-Tastatur ermöglicht eine bequeme Eingabe von Daten auf einem ansonsten kompakten Gerät.

Für welche Modelle die neue Technik eingesetzt werden soll, hat Nokia derzeit noch nicht verraten. Insider gehen jedoch davon aus, dass die geplanten Top-Modelle der N-Serie (etwa das kommende N99) bereits damit ausgestattet werden könnten. Auch ein neues Spitzenmodell der E-Serie könnte – als Alternative zum „Communicator“ über eine solche Tastatur verfügen. Wann die Markteinführung geplant ist, bleibt derzeit noch das Geheimnis von Nokia.

Freenet – nun auch echte mobile Datenflatrate

Mittwoch, 21. März 2007

Freenet hat nun auch eine mobile Datenflatrate für Mobilfunkkunden vorgestellt, nachdem das Unternehmen auf der CeBIT 2007 bereits mit einer echten Mobilfunk-Flatrate für Furore sorgte. Zum Preis von 9,95 Euro pro Monat deckt diese alle Datenverbindungen ab, so dass der Nutzer unbegrenzt E-Mails empfangen und Webseiten per Mobiltelefon besuchen kann. Allerdings gilt der Tarif freenetMobile Mail & Surf nur in Verbindung mit einem BlackBerry-Gerät, da der gesamte Datenverkehr über den BlackBerry Internet Service abgewickelt wird. Dazu bietet Freenet derzeit den BlackBerry Pearl an. Der gesamte Internetverkehr ist zum monatlichen Preis von 9,95 Euro auf dem Mobiltelefon enthalten.

Dann kosten Gespräche ins deutsche Handynetz sowie ins Festnetz 39 Cent pro Minute. Nur die Hälfte kosten hingegen Anrufe zu Freenet-Teilnehmern. Der Tarif freenetMobile Mail & Surf ist auch als M-Variante buchbar. Ein monatlicher Mindestumsatz von 10,- Euro gilt hierbei und das BlackBerry Pearl sinkt im Preis von 199,- Euro auf 49,- Euro. Einen Mindestumsatz von 20,- Euro verlangt der L-Tarif, was sich in niedrigeren Gesprächsgebühren niederschlägt. Mit 29 Cent pro Minute werden Anrufe in deutsche Mobilfunknetze und ins deutsche Festnetz abgerechnet und der Zuzahlpreis für den BlackBerry Pearl sinkt auf 1,- Euro.

Als 24-Montagsvertrag mit einer Einrichtungsgebühr von 24,95 Euro sind alle Pakete im Tarif freenetMobile Mail & Surf verfügbar. Mit 19 Cent wird jede SMS abgerechnet und eine MMS kostet in jedem Fall 39 Cent.

Neues Einsteigerhandy Samsung SGH-C510

Freitag, 16. März 2007

Viele Unternehmen erliegen dem Reiz, einen erfolgreichen Klassiker zu kopieren, doch nur selten gelingt es, an den Erfolg des Vorgängers anzuknüpfen. Samsung könnte dies jedoch nun gelingen, da der koreanische Hersteller mit dem SGH-C510 in kürze einen Nachfolger des sehr erfolgreichen SGH-E700 auf den deutschen Markt bringt. Einer der markantesten Unterschiede – bei scheinbar gleichen inneren Werten fällt das SGH-C510 um einiges kleiner aus.

Das SGH-C510 liefert technisch keine wirklichen Überraschungen, doch was man bislang weiß ist, dass es eine VGA-Kamera zum Erstellen von Bildern haben wird und auch dürfte sich ein MP3-Player unter der geschrumpften Hülle verbergen, der jedoch nicht mit zusätzlichem Speicher aufwartet. Ein TFT mit einer Auflösung von 176×220 Pixeln dürfte als Display zum Einsatz kommen. Das günstige Einsteigerhandy (voraussichtlicher Preis unter 200 Euro ohne Vertrag) soll im Mai/Juni diesen Jahres auf den Markt kommen.

T-Mobile konzentriert sich wieder mehr auf Privatkunden

Donnerstag, 15. März 2007

Während sich die Handynetzbetreiber in den letzten Jahren stark auf Großkunden konzentriert haben, um hier dem Festnetz Konkurrenz zu bieten, geht die Entwicklung jetzt wieder in Richtung Privatkundenmarkt. Denn der in Deutschland noch vergleichsweise schwach besetzte Markt von Mobilfunk-Discountern hat in den vergangenen Monaten für ordentlich Bewegung in der Branche gesorgt.

Das haben auch große Anbieter wie Vodafone und T-Mobile erkannt. Besonders letzter will jetzt im Rahmen der CeBIT in Hannover neue Tarife für Privatkunden vorstellen.

Neben den geänderten Preise im web’n’walk-Bereich sollen besonders das Angebot Max Young für Furore sorgen: Dieser Tarif richtet sich an junge Nutzer im Alter von 18 bis 25 Jahren und bietet eine Flatrate ins Fest- bzw. T-Mobile-Netz. Dafür sind monatlich 25 Euro zu bezahlen, wobei das Verschicken von Kurzmitteilungen im eigenen Netz kostenlos ist. Dieser Preis gilt allerdings nur, wenn man sich für ein SIM-only-Paket entscheidet, beim Kauf eines subventionierten Handys erhöht sich die Grundgebühr auf 34 Euro.

Auch ein T-Mobile@home-Bereich ist dabei, hier können die Kunden zu Festnetzpreisen telefonieren. Ansonsten gelten 29 Cent als Minutenpreis in die anderen Netze und eine Mindestvertragsdauer von 24 Monaten. Das am 2. Mai startende Angebot soll noch durch den Tarif Max S erweitert werden, über den jedoch noch keine konkreten Informationen vorliegen.

Auch für Menschen, die weniger reden und mehr schreiben gibt es jetzt ein neues Privatkundenangebot von T-Mobile: Super SMS ermöglicht den Chat per Kurznachricht, ähnlich wie bei einem Web-Messenger. Dieses Angebot soll im zweiten Halbjahr 2007 auf den Markt kommen, über den Preis hüllt sich T-Mobile noch in Schweigen.

Und noch eine Neuerung soll es bei dem Netzbetreiber geben: In den USA ist MyFaves bereits sehr beliebt, denn hier kann man kostenlos zu fünf beliebigen Rufnummern telefonieren. Auch hier gibt es noch keine Details zu den genauen Vertragsbedingungen bzw. dem Preis für diese Tarifoption in Deutschland.

Großes Potenzial für Handy-TV

Dienstag, 13. März 2007

Obwohl der Start von DVB-H in Deutschland noch auf sich warten lässt und wohl die großflächige Verbreitung von mobilem Fernsehen erst 2008 kommen soll, geht eine Studie weiterhin von einem großen Marktpotenzial für die entsprechenden Angebote aus.

Goldmedia hat – unterstützt von NBC Universal Global Networks – herausgefunden, dass bis zum Jahr 2012 in Deutschland rund 8,7 Millionen Menschen TV unterwegs sehen wollen. Zwar sollte der kommerzielle Betrieb bereits Anfang dieses Jahres starten, trotz der Verzögerung zeigt sich, dass die potenziellen Nutzer vom Fernsehen am Handy begeistert sind und dafür gerne auch eine monatliche Gebühr bezahlen würden.

Erste Feldversuche haben ergeben, dass die Technik übrigens nicht nur zur Überbrückung von Wartezeiten (etwa bei Bus oder Bahn) sondern gezielt zur Information (z. B. für das Abrufen von Nachrichten) genutzt wird. Diesbezügliche Angebote der Sender bzw. Netzbetreiber haben demnach Zukunft. Auch völlig neue Nutzungsformen bzw. Medientechniken könnten damit schon bald Einzug halten. Passend zu den unterschiedlichen Zielgruppen von DVB-H könnte es rund zehn Programme geben, die in Kooperation mit den großen TV-Anstalten produziert werden.

Aufgrund der komplizierten Ausschreibungsrichtlinien für die neuen Sendeanlagen befindet sich DVB-H noch in den Kinderschuhen, die Konkurrenznorm DMB ist bereits bundesweit zugewiesen. In Deutschland müssen wegen der gesetzlichen Bestimmungen Frequenzen immer doppelt vergeben werden: Einmal an den technischen Dienstleister und einmal an den Anbieter der Inhalte. Bedingt durch die überregionalen Bewerbungen und die vielen Antragssteller ist hier eine komplizierte Vergabe notwendig.

Welche Mobil-TV-Norm sich langfristig durchsetzt, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden, obwohl derzeit DVB-H eher von der Wirtschaft bevorzugt wird. Grundsätzlich können jedoch die Gerätehersteller Modelle für beide Systeme liefern. Sollte sich DMB bzw. DVB-H nicht durchsetzen, stehen bereits die nächsten Technologien in den Startlöchern: Das satellitengestützte DVB-SH und MBMS, das auf der UMTS-Schiene aufbaut.

Falk Navigator 7 Mobile

Donnerstag, 8. März 2007

Zur CeBIT (Halle 11, Stand B19) präsentiert Falk mit dem Falk Navigator 7 Mobile eine neue Version des Onboard-Navigationssystems für Handys. Sie ist für alle Smartphones mit der dritten Version des Symbian-Betriebssystems Series 60 geeignet und bietet eine Stauumfahrung sowie einen Blitzer-Warner, der sowohl Geschwindigkeits-Blitzer als auch Ampel-Blitzer meldet. Falschabbieger werden mit der praktischen Re-Routing-Funktion binnen Sekunden auf die korrekte Route zurückgeführt.

Falks Handy-Navigation für Smartphones verfügt in der neuen Version über einen Stau- und Blitzer-Warner. Für jede Strecke werden die TMC- und Blitzerdaten individuell aufgerufen und per GPRS automatisch aus dem Internet heruntergeladen. Gebühren fallen nur für die Internet-Übertragung auf das Handy an, TMC-Dienst sowie Blitzer-Warner sind kostenlos. Über ein akustisches Signal und per Symbol auf dem Bildschirm erfolgt die Warnung vor stationären Radarfallen und die Fahrer werden mit dem kostenlosen TMC-Dienst rechtzeitig vor Staus gewarnt. Je nach Situation kann der Nutzer selbst entscheiden, ob er diesen auf einer alternativen Route umfährt.

Auf der Speicherkarte sind die Navigationssoftware und das Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und der Schweiz (je nach Handytyp eine Mini-SD oder Mikro-SD-Karte) komplett vorinstalliert. Neben der 512 MB SD-Karte gehören zum Lieferumfang ein Bluetooth-GPS-Empfänger mit neuem SiRF-StarIII-Chip, der mit 20 Kanälen eine besonders hohe Genauigkeit aufweist – auch bei schlechten Empfangsbedingungen oder in Straßenschluchten kann der Satellitenkontakt so nicht abreißen.

Im Lieferumfang sind des weiteren ein Netzteil und ein Quick-Start-Guide enthalten. Damit das Handy für die Navigation einsatzbereit ist muss die mitgelieferte Speicherkarte in das Handy eingesteckt und mit der neuen Software-Version nur noch per SMS aktiviert werden. Mit der neuesten Generation von Smartphones kann der Falk Navigator genutzt werden: N95, N93, N91, N90, N80, N73, N71, E70, E61, E60, E50, E90, 3250i, 6110, 6681 und 6682.

Smartphone-Besitzer können mit der Onboard-Navigationslösung beliebig oft und ohne Zusatzkosten navigieren. Eine schnelle Zielauswahl über die letzten Ziele, eigene Favoriten, Sonderziele, per Umkreissuche oder direkt über die im Handy gespeicherten Kontakte wird durch diese Handy-Navigationslösung ermöglicht. Die Funktion “aktuelle Position als Favorit speichern”, die zum Beispiel zum geparkten Auto zurückführt eignet sich besonders für den Einsatz in fremden Städten. Handy-Nutzer können sich mit dem POI-Finder direkt zu Hotels, Restaurants, Bars, Tankstellen, Theatern und Autovermietungen lotsen lassen. Unterwegs kann man so gleich ein Zimmer oder einen Tisch reservieren, da die Telefonnummern der POIs hinterlegt sind.

Ende des zweiten Quartals 2007 wird der Falk Navigator 7 Mobile im Handel erhältlich sein und kostet inklusive Kartenmaterial von Deutschland, Österreich und der Schweiz, Bluetooth-GPS-Empfänger sowie Zubehör 229,95 Euro.

DSL-Anbieter 1&1 bietet Handy-Flatrate

Mittwoch, 7. März 2007

Einen völlig neuen Weg geht 1&1 mit seinem neuen Mobilfunkangebot: Der zweitgrößter Anbieter von DSL-Anschlüssen in Deutschland bietet zu seinem 16.000kBit-Tarif eine Handy-Flatrate gratis dazu, damit können die Kunden jetzt für 0 Euro ins heimische Festnetz telefonieren.

Das insgesamt 29,99 Euro teure Paket 4DSL bietet insgesamt vier Pauschalangebote: Neben dem unbegrenzten Internetsurfen und Telefonieren per Handy oder Festnetz gibt es auch noch eine integrierte Movie-Flatrate für 100 Kino- bzw. TV-Filme. Bei der Nutzung des Mobilfunk-Angebots fällt also weder eine Grundgebühr noch ein Mindestumsatz an, auch die Einrichtung ist kostenlos. Deshalb sind Anrufe ins Festnetz tatsächlich gratis. Gespräche zu anderen Netzen kosten 29 Cent pro Minute.

Als Option gibt es Partnerkarten, wo bis zu drei weitere Handys miteinander kombiniert werden können: Hier fällt pro SIM-Karte ein monatlicher Preis von 9,99 Euro an, schon telefoniert man nicht nur rund um die Uhr kostenfrei ins Festnetz, sondern auch untereinander sind die Gespräche gratis. Als besonderen Anreiz zum Wechsel zu 4DSL subventioniert 1&1 auch Handys, weshalb beispielsweise das Motorola RAZR V3i für 149,99 Euro erhältlich ist oder das günstige Nokia 1110i für 29,99 Euro gekauft werden kann.

Selbstverständlich passt die 1&1 SIM-Karte in jedes handelsübliche, freie Handy. 4DSL ist ab sofort erhältlich, bestehende 1&1-Kunden sollen ab Mitte April in die neue Flatrate wechseln können. Auch die Rufnummernmitnahme zu 1&1 ist möglich, wobei die Mindestvertragsdauer 2 Jahre beträgt. Für die Einrichtung von 4DSL verlangt der Anbieter keine Gebühr, allerdings muss ein Telefonanschluss der Telekom vorhanden sein.

Dell will Smartphones bauen

Montag, 5. März 2007

Der Computerhersteller Dell ist zwar in erster Linie als Direktversender von Computern bekannt, die von dem Unternehmen hergestellten PDAs gehören aber ebenfalls zu einem wichtigen Standbein in der Konzernstrategie.

Da hier allgemein der Markt rückläufig ist und immer mehr Benutzer auf Smartphones umsteigen, will Dell nun nach Firmen wie Palm, HP oder Apple auch selbst entsprechende Geräte vertreiben. Diesbezügliche Kooperationen gibt es bereits, denn Dell verkauft von HTC – dem Smartphone-Marktführer im Bereich Windows Mobile – hergestellte Taschencomputer.

Auch Verhandlungen mit anderen Partnern gibt es laut der Branchenzeitschrift Digitimes aus Taiwan um für die nötige Stückzahl in der Zulieferung von Komponenten zu sorgen. Immerhin könnte Dell durch seine Vermarktungsstruktur schnell Kunden direkt erreichen und entsprechende Stückzahlen absetzen.

Um die Entwicklung in diesem Bereich voranzutreiben wurde bereits ein prominenter Handy-Experte ins Team von Dell geholt: Ron Garriques, der frühere Boss der Motorola-Mobilfunksparte ist jetzt für das Unternehmen tätig. Welche Geräte hier geplant sind, steht freilich noch in den Sternen. Es könnte sich also um „klassische“ Smartphones als Business-Modelle genauso gut handeln wie um kompakte Handys für den privaten Benutzer.

Wann Dell entsprechende Geräte präsentiert ist in diesem Zusammenhang ebenfalls noch unbekannt, denn von dem Unternehmen selbst gibt es noch keinen schlüssigen Kommentar zum Thema.