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Archiv für Januar 2007

T-Mobile – Mobile TV-Player

Freitag, 26. Januar 2007

Rechtzeitig zur Rückrunde der Fußball-Bundesliga stockt T-Mobile, Sponsor des FC Bayern München und Netzbetreiber, nun das dazu passende Mobile-TV-Angebot auf – nicht mehr zwei, sondern gleich vier Kanäle werden parallel Top-Spiele der Bundesliga und ausgewählte Begegnungen der 2. Liga sowie Konferenzen live und in voller Länge aufs UMTS-Handy übertragen. Das MobileTV-Angebot der Bonner informiert insgesamt nun mit fünf Kanälen in Bild und Ton über die Fußball-Bundesliga. Dabei bildet die Begegnung Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München den Auftakt, die am 26.Januar ab 20:00 live im Kanal 1 zu sehen ist – eine Übersicht über alle Begegnungen steht im Internet unter www.t-mobile.de/mobiletv zum Download bereit.

T-Mobile folgt außerdem dem Beispiel von Konkurrent Vodafone und bietet ab sofort ebenfalls einen MobileTV-Player an, mit dem die Nutzer besonders komfortabel zwischen den Kanälen wechseln können. Der Start der MobileTV-Dienste wird durch die Software direkt vom Handymenü aus ermöglicht und erlaubt einen schnellen Kanalwechsel per Klick – gewissermaßen “Zappen” mit der Tastatur. Unter anderem kommen Programmvorschauen und umfassende Informationen zu den einzelnen Sendungen hinzu. Die Software ist derzeit bereits für die Nokia-Modelle N70, 6630 und 6680 sowie für die Sony Ericsson-Geräte K610i, K800i und W850i verfügbar, weitere sind in Vorbereitung. Sowohl via t-zones Por-tal und über die web’n'walk-Startseite als auch per SMS mit dem Text “mobiletv” an die T-Mobile Kurzwahl 22 22 kann der kostenlose Download erfolgen.

Mit den meisten UMTS-Handys lässt sich Mobile TV aber auch ohne die neue Software von T-Mobile empfangen. Über das Portal t-zones oder web’n'walk, den freien Internetzugang von T-Mobile, kann der Dienst aufgerufen werden, eine gesonderte Freischaltung ist nicht erforderlich. Entweder können T-Mobile-Kunden einen pauschalen Monatszugang zum Preis von 7,50 Euro buchen oder 24 Stunden für 2 Euro mobil fernsehen. Die Nutzung des Basisangebots von MobileTV ist für Nutzer von Relx-XL-Tarifen bis zum 31. Juli 2007 komplett kostenfrei.

Samsung SGH-Z630

Mittwoch, 24. Januar 2007

HSDPA-Handys sind im Handel noch nicht allzu verbreitet. Samsung fügt dieser doch recht kurzen Liste nun das SGH-Z630 hinzu. Der Nutzer soll damit mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 1,8 MBit/s im Internet surfen können. Eine 2-Megapixel-Kamera, ein Media-Player und ein MicroSD-Steckplatz sowie Bluetooth stecken in dem 12,9 mm schlanken Gehäuse.

Über ein 2,13 Zoll großes TFT-Display, das mit 240 x 320 Pixeln Auflösung bis zu 262.144 Farben darstellen kann, verfügt das von Samsung als geschäftstaugliches Handy eingestufte SGH-Z630. Zugleich als Sucher dient das Display des Schiebehandys für die 2-Megapixel-Kamera mit 3fachem Digitalzoom. Ein integriertes Fotolicht soll bei schlechten Lichtverhältnissen wie beispielsweise auf einer Party für bessere Bilder sorgen. Allerdings schafften es die bislang gängigen LEDs nur, zwei bis drei Meter auszuleuchten.

Der Nutzer kann neben der Möglichkeit, den Kontrast einzustellen, auch Serienbildaufnahmen machen und Fotoeffekte wählen. Die Bilder lassen sich, nachdem das Foto geschossen wurde mit einfachen Bildbearbeitungsmöglichkeiten verändern. Des weiteren ist eine weitere Kamera mit VGA-Auflösung für die Videotelefonie eingebaut.

Auch im Offline-Modus spielt der MP3-Player Musikdateien aus dem internen Speicher von bescheidenen 27 MByte Größe ab oder greift auf den MicroSD-Steckplatz zu. Samsung hat einen Dokumentenbetrachter aufgespielt der Word-, Excel- und PDF-Dateien anzeigt, um die elektronische Post inklusive Anhang lesen zu können.

Ebenfalls sind die üblichen Organizerfunktionen wie Kalender, Notizen, Rechner und Währungsumrechner oder Alarm und Wecker mit an Bord und das Handy kommt mit Java MIDP 2.0 daher. Der Nutzer kann außerdem kurze Sprachaufzeichnungen machen. Samsung hat ferner wieder die Diebstahlschutz-Software uTrack aufgespielt. Sollte man das Telefon verlieren, kann man sich bei Austausch der SIM-Karte per SMS die Telefonnummer der neuen SIM-Karte an eine vom Besitzer voreingestellte Nummer senden lassen.

Das Triband-Handy überträgt Daten nicht nur per HSDPA, sondern auch per EDGE, es funkt auf den GSM-Frequenzen 900, 1.800 sowie 1.900. Der Nutzer soll mit dem 101 x 52 x 12,9 mm großen und 100 Gramm schweren HSDPA-Handy mit einer Akkuladung bis zu 3 Stunden telefonieren können. Samsung verspricht für den Stand-by-Betrieb, dass der Akku bis zu 15 Tage durchhält.

Ab sofort soll das SGH-Z630 bei O2 erhältlich sein. Das Handy kostet im Paket mit O2 Starter 179,99 Euro. Auf der o2-Webseite wird bislang noch kein Preis ohne Vertrag gelistet.

Mobilfunkbranche warten auf Nokia-Quartalszahlen

Montag, 22. Januar 2007

Während Motorola, der zweite im Rennen um die Marktführerschaft in der Handybranche bereits durch schlechte Zahlen aufhorchen lässt und eine Gewinnwarnung ausgegeben hat, wartet die ganze Branche gespannt auf die Quartalszahlen von Nokia.

Diese sollen am 26. Januar 2007 veröffentlicht werden. Insider gehen davon aus, dass auch bei Nokia mit keinem überdurchschnittlich guten Ergebnis zu rechnen ist. Schuld daran sind die stark zurückgegangenen Gewinnmargen, die kaum mehr Luft lassen. Nokia und Motorola kämpfen beide hauptsächlich im Billig- bzw. Massensegment um Kunden, wobei hier zwar enorme Absatzzahlen möglich sind, die Gewinne werden aber längst in einem anderen Bereich gemacht: So profitieren gerade kleinere Unternehmen wie Palm oder RIM mit dem Blackberry von der Schwäche der Riesen und erzielen enorme Gewinne durch perfekt auf die Zielgruppe abgestimmte Hochpreis-Modelle.

Diese werden zu relativ saftigen Preisen verkauft: Während Nokia im Schnitt 72 Euro pro Handy verlangt und Motorola gerade einmal 78 Euro kosten Smartphones und Business-Geräte ein Vielfaches. Gerade durch die neuen Datendienste und Tarifangebote der Netzbetreiber wird der mobile Empfang von E-Mails und das Surfen im Internet per Handy beliebter.

Auch Musik- und Videodienste sind längst nicht mehr nur bei Jugendlichen beliebt, sondern gehören auch in der erwachsenen Zielgruppe zum Standard. Letztere ist allerdings in der Lage und willens, deutlich mehr für diese Features zu bezahlen. Deshalb ist es unverständlich, dass Nokia erst spät mit der E-Serie den Smartphonemarkt wieder entdeckt hat, nachdem die Communicator-Reihe jahrelang zum fixen Inventar vieler Manager gehörte. Diese fristet aber seit einiger Zeit ein Schattendasein und der finnische Konzern wollte eher im Stammgeschäft mit „normalen“ Mobiltelefonen punkten.

In welche Richtung es hier längerfristig gehen wird, bleibt abzuwarten, allerdings kommt mit dem neuen iPhone von Apple ein zusätzlicher Konkurrent und auch LG bzw. Samsung planen weitere Geräte, die dem Hochpreis-Segment zuzurechnen sind.

CES 2007: Neue Handys mit Discolicht und Geruchsfunktion

Freitag, 19. Januar 2007

Handys müssen nicht mehr nur als Kommunikationsgerät funktionieren, sondern verfügen heute über zahlreiche Zusatzfunktionen: Von der Digitalkamera über den MP3-Player bis zur Spielkonsole.

Auch im Bereich der Luxushandys besteht scheinbar eine große Nachfrage, denn neben den teuren Geräten der namhaften Hersteller drängen etliche neue Firmen mit besonders edlen Handys auf den Markt. Damit noch nicht genug, denn zahlreiche Spielereien werden jetzt neu eingeführt. Die Firma Luxiium Lighting aus Korea plant, eine Tastatur in Handys einzubauen, die in unzähligen Farben leuchtet. Eine solche “Lichtorgel” gibt es bereits für den PC, nun will das Unternehmen die Idee an Hersteller von Telefonen weiterverkaufen. Dabei kann jeder Button mit einer eigenen Farbe belegt werden und auch die Helligkeit lässt sich verstellen. Somit ist es möglich, das Telefon je nach Lust und Laune erstrahlen zu lassen. Passend zur Stimmung des Besitzers blinkt es einmal in rosa oder ein anderes Mal in gelb. Sogar im Takt von auf dem Handy abgespielten Songs oder Videos kann das System leuchten. Möglicherweise ist die entsprechende Funktion bereits 2008 in den ersten Mobiltelefonen zu finden.

Sony Ericsson plant eine andere Funktion, die sich positiv auf die gestressten Handybesitzer auswirkt: Durch einen eigenen Duftchip verströmt das Gerät einen angenehmen Geruch. In Japan sind auch optisch entsprechend gestaltete Klapp-Telefone des Typs SO703i beim führenden Netzprovider NTT DoCoMo bereits erhältlich. Bis zu neun verschiedene Aromen werden angeboten.

Sony Ericsson integriert Navigationslösung in M600i

Donnerstag, 18. Januar 2007

Als Paket bietet Sony Ericsson jetzt das M600i Messaging-Handy mit einer Navigationstechnik des finnischen Unternehmens Navicore an. Dabei ist keine komplizierte Installation mehr nötig, alles ist bereits auf einem eigenen MemoryStick mit 512 Megabyte vorkonfiguriert.

Als Hardware ist ein GPS-Empfänger mit Bluetooth-Technik dem Paket beigelegt, bei dem es sich um den derzeit kleinsten und leichtesten handelt. Er kann mobil über einen USB-Anschluss geladen werden und bietet eine Betriebsdauer von acht Stunden. Damit wird aus dem Mobiltelefon eine vollwertige Navigationslösung, die man aufgrund der geringen Größe jederzeit mit sich tragen kann und überall funktioniert, egal ob man als Fußgänger oder im Auto unterwegs ist.

Entgegen den Navi-Diensten zahlreicher Netzbetreiber, entstehen hier für die Verwendung keinerlei zusätzliche Kosten, außerdem sind die Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz im Lieferumfang. Sogar ganz aktuelle Informationen zum Verkehrsfluss sind online abrufbar, um auch über Unfälle oder sonstige Behinderungen auf dem Laufenden zu sein. Hier entstehen nur die Kosten für die Übertragung der entsprechenden Daten.

Auf Seiten der Software kann natürlich jederzeit ein Upgrade durchgeführt werden und beispielsweise zusätzliches Kartenmaterial integriert werden. In der Navigation können die vorhandenen Routen in 2D oder 3D bzw. in Sprachform ausgegeben werden.

Das GPS-System funktioniert mit Hilfe von 20 Satelliten und erlaubt eine auf den Meter genaue Positionsbestimmung.
Im Lieferumfang des Navi-Pakets befindet sich neben dem Handy, dem GPS-Empfänger und der Software auch eine 230-Volt-Netzeil und ein Autoladegerät. Das Bundle ist im Handel um knapp 600 Euro erhältlich, alternativ kann auch ein anderes Handy mit Symbian-Betriebssystem verwendet werden, weshalb die Navigationslösung auch getrennt vom Mobiltelefon gekauft werden kann.

Auf dem weltweiten Handymarkt hält Sony Ericsson nach einem positven Geschäftsjahr 2006 mit knapp 75 Millionen verkauften Geräten einen Marktanteil von neun Prozent und will sich hinter Nokia und Motorola im Jahr 2007 als Rang 3 der Hersteller von Mobiltelefonen etablieren. Im letzten Quartal des Vorjahres verkaufte das finnisch-japanische Joint-Venture 61 Prozent mehr Handys als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Top-Modelle waren dabei die Handys der Walkmann- und Cybershot-Reihe.

Asus P535

Dienstag, 16. Januar 2007

Ein neues Windows-Mobile-Smartphone, das auch über einen integrierten Sirf-III-GPS-Empfänger verfügt, wurde nun von IT-Hersteller Asus vorgestellt. Dementsprechend wird das Modell P535 mit der vorinstallierten Navigationssoftware Destinator 6 samt Europa-Karte verkauft. Das Smartphone eignet sich neben der Navi-Funktionalität unter anderem als mobile Knipse, denn die eingebaute 2-Megapixel-Kamera kann sogar eine Autofokus-Funktion vorweisen. Das Angebot wird durch WLAN mit den Standards IEEE 802.11 b/g und eine Bluetooth-2.0-Schnittstelle abgerundet. Dem P535 fehlt leider UMTS, dafür funkt es als Triband-Gerät auch in den USA und geht via GPRS online, wo kein WLAN-Zugang verfügbar ist. An Hotspots soll der ebenfalls vorinstallierte Skype-Client kostengünstige Internettelefonate ermöglichen.

Mittels miniSD-Karten lässt sich die Speicherkapazität des Asus-Smartphones – 256 MB Flash-ROM und 64 MB SDRAM – erweitern. Das P535 bietet zwar nur vier Funktionestasten und einen Joystick zur Bedienung mit einer Hand, gewählt werden kann aber über eine entsprechende Oberfläche, die am 2,8 Zoll großen Touchscreen-Display dargestellt wird. Das Windows-Mobile-Gerät gehört mit Maßen von 109 x 59 x 19 eher nicht zu den Hemdtaschen-tauglichen Modellen. Ab Ende Januar soll das Asus P535 erhältlich sein und ohne Vertrag 699 Euro kosten.

VoIP am Handy laut Skype noch nicht marktreif

Freitag, 12. Januar 2007

Laut dem Internet-Telefonanbieter Skype ist VoIP am Mobiltelefon für Handynutzer noch nicht sonderlich interessant. Als Grund gibt das Unternehmen die fehlenden Flatrate-Angebote der Mobilfunkunternehmen an. Diese sind nötig, um nicht am Ende des Monats eine riesige Telefonrechnung für das verbrauchte Datenvolumen zu erhalten. Zwar ist Skype grundsätzlich kostenlos, die Verbindung kommt aber kostenpflichtig über das Internet bzw. WLAN-Hotspots zustande. Hier hofft das Unternehmen auf Kooperationen, wie etwa mit dem Netzbetreibre Hutchison 3G, um auch eine einfache Integration von Skype-Software in das Handy zu ermöglichen.

Sollte es nicht in größerem Umfang möglich sein, Breitband-Angebote zu bieten, muss man VoIP am Handy wohl als Nischenprodukt betrachten. Denn die dafür entstehenden Kosten sollten ja deutlich unter denen einer normalen Gesprächsverbindung liegen, besonders im Bereich der teuren Auslandsgespräche liegt hier ein enormes Potenzial.

Skype-Konkurrent Jajah sieht die Marktchancen von VoIP deutlich optimistischer, denn hier funktioniert nur die Einrichtung eines Telefonats über die herkömmlichen Datenleitungen. Sobald das Gespräch zustande kommt, wird dieses über eigene Server abgewickelt. Jajah ist grundsätzlich auch eher für das Handy oder Festnetz ausgelegt, weil kein Computerheadset wie bei Skype genutzt wird, sondern konventionelle Telefon-Hardware. VoIP bleibt bei Jajah als Anwendung relativ unscheinbar im Hintergrund, der Kunde merkt nichts von der verwendeten Technik.

Apples neues iPhone sorgt für Furore

Donnerstag, 11. Januar 2007

Lange wurde spekuliert, nun ist es da: Das erste Mobiltelefon von Apple. Und, wie sollte es auch anders sein, ist es laut Apple-Chef Steve Jobs „etwas ganz Revolutionäres“. Um fünf Jahre gegenüber der Konkurrenz voraus sei das mittels Touchscreen bedienbare Handy, das vorgestern auf der Macworld-Messe präsentiert wurde.

Und in der Tat sieht das iPhone sehr nach Innovation aus, typisch Apple eben. Das Gerät verfügt über einen 3,5-Zoll-Bildschirm und ist gerade mal 11,6 Millimeter dick, eingebaut ist eine Zwei-Megapixel-Kamera. Natürlich dürfen Funktionen des erfolgreichen Musikplayers iPod nicht fehlen: genau genommen ist es ein „iPod mit Handykomfort“. Über den Computer können Videos und Musikdateien abgespielt werden. Speicherplatz wird es dafür genug geben: Das iPhone wird wahlweise mit einer Vier-Gigabyte- und Acht-Gigabyte-Festplatte ausgestattet sein. Wer gerne mobil im Internet surfen will, für den ist der Apple Browser Safari mit Yahoo- und Goolge-Schnittstelle vorinstalliert.

Die Bedienung erfolgt über eine von Apple entwickelte und patentierte Technologie namens Multitouch, die neben herkömmlicher Touchscreen-Technologie auf zusätzliche Bewegungssensoren aufbaut. Die Touchscreens produziert kein geringeres Unternehmen als Balda. Das deutsche Unternehmen hatte sich bereits im Sommer 2006 Zugang zur viel versprechenden Touchscreen-Technologie verschafft. Der ehemalige Handyzulieferer der insolventen BenQmobile war dazu bei der chinesischen TPK-Holding eingestiegen.

Aktien von Balda sowie Apple machten nach der Präsentation des iPhone einen Riesensprung nach vorn. In einem insgesamt müden Gesamtmarkt stiegen beide Papiere auf zeitweise 92,57 Dollar (Apple) und 8,37 Euro (Balda), was Zuwächse von 8 bzw. 11 Prozent bedeuten.

Trotzdem rumort es: Cisco Systems, eines der größten Unternehmen für Computernetzwerke, hat Apple eine Klage auf den Tisch flattern lassen. Demnach sollen die Namensrechte am iPhone bei Cisco liegen, die nun Apple widerrechtlich verwenden soll. Entsprechende Verhandlungen zwischen beiden Konzernen seien bislang erfolglos geblieben.

Nichtsdestotrotz soll das iPhone (oder wie es auch genannt werden wird) in den USA im Juni 2007 in die Läden kommen, etwas später in Europa und in Asien erst 2008. Als Preis für das 4-GB-Modell gibt Apple umgerechnet 450 Euro an.

Neues Multimedia-Handy: Nokia N76

Dienstag, 9. Januar 2007

Durch sein besonders kantiges Design will Nokia beim N76 Klapphandy auffallen. Auch Multimedia-Features kommen nicht zu kurz: Neben einem 2,4 Zoll Querformat-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 6,1 Zentimetern und der Darstellung von 16,7 Millionen Farben gibt es jede Menge Gimmicks zum Abspielen und Bearbeiten von Musik, Videos und Fotos. Letztere können auch direkt ins Internet hochgeladen werden, um sie Interessierten zu zeigen.

Aufgenommen werden Bilder mit der integrierten Digicam, die eine Auflösung von 1.600 x 1.200 und 2 Megapixel mit Zoom-Funktion bietet.
Für Walkman-Freaks gibt es auf der Außenseite eigene Abspieltasten, die auch bei zugeklapptem Handy verfügbar sind. Der interne Speicher kann bequem mit einer bis zu zwei Megabyte fassenden MicroSD-Karte erweitert werden, was rund 1.500 Titel für die mobile Nutzung bedeutet. Als großer Vorteil ist die Tatsache anzusehen, dass jeder reguläre Kopfhörer mit 3,5 mm Stecker problemlos ohne Adapter verwendet werden kann. Um auch mit dem Thema kopierter Musik umgehen zu können, wurde das Windows Media DRM-System integriert.
Der vorhandene Internetbrowser stellt Inhalte korrekt dar und bietet die von anderen Nokia-Handys wie dem E61 bekannte Möglichkeit der Webseiten-Vorschau durch eine Verkleinerung gewisser Teile der Anzeige.

Das Nokia N76 verwendet die S60-Software in der 3rd-Edition und Symbian. Bereits im ersten Quartal 2007 soll das neue Handy verfügbar sein und im Handel als freies Gerät zu einem Listenpreis von 479 Euro angeboten werden. Die offizielle Präsentation findet auf der Las Vegas Consumer Electronics Show (CES) 2007 statt, wobei das Gerät vor allem durch seine schlanke Linie von gerade einmal 13,7 mm auffällt, die es in eine Reihe mit den Modellen der Motorola RAZR-Serie stellt.

Wer mehr über die N-Serie von Nokia wissen möchte, der kann dies auf der Website www.nokia.com/nseries/index.html tun.

Payback-Punkte nun auch bei Vodafone

Freitag, 5. Januar 2007

Ab sofort starten das größte deutsche Bonusprogramm Payback und Vodafone eine neue Partnerschaft. Dabei vergibt Vodafone für neue Vertragsabschlüsse, die über die Internetseite von Payback abgeschlossen werden, Punkte des Bonusprogrammes. Dafür können Payback Teilnehmer zukünftig ihre gesammelten Punkte auch in Mobilfunkprämien eintauschen. Punkte des Vodafone-Bonusprogramms “Vodafone-Stars“ sollen zudem künftig auch in Payback Punkte umgewandelt werden.

Damit haben Kunden noch mehr Möglichkeiten, gesammelte Bonuspunkte in ganz persönliche Wunschprämien einzulösen. Nach dem Kooperationsstart mit Aral im Mai 2006 ist Vodafone bereits das zweite große Unternehmen, das Payback neu als Partner gewinnen konnte. Allerdings war ein gemeinsam mit Vodafone auf den Markt gebrachtes Mobilfunkangebot namens Payback Mobile nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen worden.

Laut Frank Rosenberger, Geschäftsführer Marketing Vodafone Deutschland zeigt sich Vodafone zufrieden, denn gemeinsam mit Payback als Partner könne man den Kunden zusätzliche Vorteile bieten, sie von den Leistungen des Kommunikationsunternehmens langfristig überzeugen und ihnen besonders attraktive Angebote offerieren.

Ebenfalls erfreut über den Schulterschluss der beiden Unternehmen ist Alexander Rittweger, CEO des Payback Betreiberunternehmens Loyalty Partner GmbH – allen Seiten werde durch diesen Schritt einen überzeugender Mehrwert geboten. Das Programm werde zusammen mit dem neuen Telekommunikationspartner noch attraktiver für die Kunden, denn diese können so noch schneller Punkte sammeln und ihre Wunschprämie einlösen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.payback.de/pb/vodafone_angebote/id/23462/index.html