Wie Der Spiegel berichtet, will E-Plus, der drittgrößte Mobilfunk-Betreiber Deutschlands, einen externen Dienstleister an seiner Infrastruktur teilhaben lassen. Zu diesem Zweck sucht das Unternehmen bereits nach Investoren um tausende Mobilfunkmasten sowie Sendestationen zu verkaufen.
E-Plus hat einen bestehend hohen Finanzbedarf, heißt es weiter, und nahm daher letzte Woche bereits erste Gespräche mit Interessenten auf, meint Thorsten Dirks, Chef bei E-Plus.
Um wieder einen Aufwind zu verspüren ist man bereits bestrebt, mit E-Plus, Base und Simyo und deren ultragünstigen Flatrate-Angeboten die Konkurrenz um Prozente am Markt zu bringen. Die Sache hat nur den Haken, dass dadurch nicht genug Geld zusammenkommt um die Netze auszubauen. Auf kurz oder lang hätte E-Plus spätestens ab der, zu erwartenden Verbreitung von LTE, dem Mobilfunkstandard der vierten Generation, das Nachsehen.
Das Geld soll letztlich dadurch wieder besser fließen, dass man Sendemasten verkauft und diese, wenn erfolgreiche Geschäfte geschlossen werden, nach und nach durch langfristige Verträge wieder anmietet. Der Vorteil besteht darin, dass man zwar die Miete zu bezahlen hat, sich dafür aber nicht mehr um die Wartung kümmern muss.

