Wie die “China Times” berichtet, will HTC mit ST Ericsson zusammenarbeiten um einen mobilen Prozessor für Einsteiger-Smartphones zu entwickeln. Die Rede ist auch davon, dass es die ersten Modelle mit dem neuen Chip bereits im nächsten Jahr geben soll. Anders als die Hauptkonkurrenten Apple und Samsung will man damit wohl keine Topmodelle versorgen, woraus sich schließen lässt, dass es in Zukunft mehr billigere Smartphones von HTC geben könnte. Bislang hat man für den unteren Preissektor wenig getan, der stark von den Herstellern ZTE und Huawei wahrgenommen wird.
Die Entwicklung eines eigenen Chips mit neuem Partner könnte zugunsten eines Preisvorteils gegenüber der Konkurrenz in Erwägung gezogen worden sein. Des Weiteren ist es möglich, das HTC mit den Prozessoren des derzeitigen Partners Qualcomm, der bislang nahezu jedes HTC-Smartphone ausstattet, nicht zufrieden ist und sich daher umorientiert. Das Topmodell HTC One X ist das erste Indiz für eine solche Umorientierung. Hier wurde nämlich erstmalig mit dem Zweikerner Tegra 3 auf die CPU von Nvidia gesetzt.
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