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Neues zum Thema Mobiles Bezahlen

Auch beim mobilen Bezahlen liefern sich die Handyhersteller nun ein heißes Rennen und investieren hohe Summen, um angesichts des scharfen Wettbewerbs konkurrenzfähig zu bleiben. Derzeit zählt Google mit seinem Dienst „Google Wallet“ sowie auch Isis, ein Zusammenschluss der drei größten Mobilfunkanbieter der USA (AT&T, Verizon und T-Mobile USA) zu den aussichtsreichsten Anbieter der Handy-Geldbörse. Isis hat nun über 100 Millionen Dollar locker gemacht, um in die neue Technologie zu investieren.

Während Isis sich unter anderem die Unterstützung von Mastercard, Visa und American Express sichern konnte, setzt Google auf die Citibank. Das mobile Bezahlen funktioniert bei beiden nach dem selben Prinzip: Nutzer halten das Handy zum Bezahlen einfach an das entsprechende Lesegerät, und dank NFC (Near Field Communication) wird die Zahlung dann im Handumdrehen getätigt. Obwohl die Handy-Geldbörse momentan noch zögerlich akzeptiert wird, gehen Marktforscher davon aus, dass der Markt bis zum Jahr 2015 ein Volumen von 670 Milliarden Dollar erreichen wird. Ab 2012 soll der Dienst dann auch in den ersten großen Städten der USA angeboten werden.

Wie eine Umfrage nun ergeben hat, sehen die Deutschen beim mobilen Bezahlen derzeit allerdings noch keine großen Vorteile gegenüber Bargeld und EC-Karte, rund 45 Prozent und damit fast die Hälfte aller Deutschen kann sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, ihr Handy als Geldbörse zu nutzen. Diejenigen, die dem Bezahlen per Handy etwas abgewinnen können, können sich vor allem Vorteile beim Fahrkarten- oder auch Parkscheinkauf vorstellen. Generell wollen sie lieber geringe Beträge mit dem Handy begleichen.

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