SMS Versand

Mobile Technologie bringt wirtschaftlichen Aufschwung für Afrika

In Afrika scheint die Verbreitung des Handys einen äußerst positiven Einfluss zu haben – nicht nur, dass der Handel für Bauern und andere Verkäufer deutlich einfacher geworden ist und das mobile Gerät auch für Bankgeschäfte eingesetzt werden kann, seit kurzem scheint das Handy auch die Wirtschaft im Land wieder in Gang zu bringen. So können afrikanische Bauern beispielsweise mit Hilfe des Systems M-Farm den aktuellen Wert ihrer Waren per SMS abfragen, wodurch der Zwischenhandel komplett entfällt.

Für M-Farm sind drei junge Informatikerinnen zuständig, deren neu gegründetes Unternehmen sich im derzeitigen Zentrum für IT – im iHub-Gebäude in Nairobi – befindet. Und auch westliche Investoren sind mittlerweile auf diese Entwicklung aufmerksam geworden, so dass hier inzwischen neben Google und Nokia auch die Vertreter der Weltbank ein und ausgehen. Bereits der Mobilfunk an sich sorgte in Afrika für ein rasantes Wachstum und nun konzentriert man sich mit Erfolg auf die Entwicklung der passenden Software bzw. Anwendungen für Handys. Auch der Handel selbst ist für die afrikanischen Bauern nun anhand des Handys deutlich einfacher und es lässt sich auf diese Weise sogar das ein oder andere Schnäppchen machen, wodurch auch die Kaufkraft gestärkt wird.

Nach wie vor ist jedoch das Geldtransfersystem M-Pesa die erfolgreichste App in Afrika, sie ermöglicht Handynutzern Geld zu senden oder aber zu empfangen, ohne dass dafür der Besuch einer Bank notwendig ist, denn diese sind auf den afrikanischen Kontinent eher rar gesät. Händler wandelt das Bargeld in Handyguthaben um, welches per SMS übertragen werden kann. Am Ende bekommt der Empfänger das Geld dann bar ausgezahlt. Einziges Manko an dieser sonst so positiven Entwicklung – die Afrikaner investieren rund 17 Prozent ihres Einkommens in den Mobilfunk.

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