Während die Anzahl der Angebote im deutschen Mobilfunkmarkt in den letzten Jahren beständig zugenommen hat, konnte man bei den Preisen einen rasanten Rückgang verzeichnen, denn diese sind mitunter um fast 50 Prozent gesunken. Besonders im Bereich der Flatrates hat sich demnach einiges getan, denn während eine Handy-Flat vor gut zwei Jahren noch um die 50 Euro kostete, ist sie inzwischen für knapp die Hälfte zu haben, wodurch der Preis um über 40 Prozent gesunken ist.
Die Anzahl der von den Mobilfunkunternehmen angebotenen Tarife hat sich indes verdoppelt, derzeit werden im Netz von E-Plus zum Beispiel 27 Tarife angeboten. Im O2-Netz hat sich auch einiges getan, hier erhöhte sich die Anzahl der Tarife sogar um das Fünffache. Das D-Netz wird dabei generell weniger zur Realisierung der verschiedenen Tarife genutzt als das E-Netz. Die Mobilfunkdiscounter bieten dabei erwartungsgemäß die günstigsten Preise für die mobile Telefonie, pro Minute zahlen die Nutzer hier lediglich die Hälfte des Preises, den die Netzbetreiber selbst fordern. Der große Wettbewerb in diesem Bereich dürfte dabei die Hauptursache für diese Entwicklung sein. Die Preise für reine Mobilfunk-Flatrates sind übrigens konstant geblieben, diese Kosten bei vielen Anbietern einheitlich um die 10 Euro.

