Die gute Nachricht vorweg: Wer im Osterurlaub innerhalb der EU bleibt kann sein Handy getrost mitnehmen. Denn innerhalb der Gemeinschaft ist das Telefonieren und Simsen deutlich billiger geworden. Auch schützt die Kostensperre vor Internet-Roaming-Kosten.
Dennoch sollte man das Handy nicht exzessiv nutzen, denn ins Geld geht das früher oder später trotzdem. Speziell das Surfen im Internet kann sehr hohe Datenkosten verursachen. Doch wirklich teuer kann es außerhalb der EU werden, speziell in den beliebten Reisezielen, wie Schweiz oder Ägypten.
In der EU gibt es eine Preisoberrenze die bei 13 Cent pro SMS und 46 Cent pro Telefonminute liegt. Eingehende Anrufe dürfen höchstens mit 8 Cent pro Minute berechnet werden. Klingt zwar günstig, geht aber bei langen Telefonaten trotzdem ins Geld. Man sollte nicht vergessen, dass gebuchte Flatrate-Optionen im Ausland nicht gelten, es sei denn dies wird gesondert bei Provider ausgewiesen. Vom MMS-Versand sollte man grundsätzlich absehen, denn diese Kosten sind nicht reglementiert und unterscheiden sich je nach Land und Anbieter.
Wie hoch sind die Verbindungskosten im EU-Ausland:
Aus der Türkei: 1,63 Euro pro Minute
Aus Ägypten: 2,99 Euro pro Minute
Besondere Vorsicht ist in grenznahen Gebieten angesagt, denn hier bucht sich ein starkes Mobilfunknetz schon mal gerne ein, auch wenn man noch in Deutschland ist. Das kann bis zu einer Entfernung von 10 oder 20 Kilometern passieren. Dann wird das vermeintliche Inlandsgespräch schnell sehr teuer. Am besten die automatische Netzwahl des Telefons abschalten. Wer ein moderne Smartphone besitzt sollte unbedingt die automatische Aktualisierung seiner Apps abschalten. Am besten wäre es das Internet komplett zu deaktivieren, denn immer wieder rufen die Geräte Statusupdates etc. auf.

