Obwohl Marktforschungsexperten den Durchbruch des Mobile Shopping schon vor einer ganzen Weile vorhergesagt haben, hat er sich nur langsam entwickelt. Dennoch scheint das Potential da zu sein, das meint zumindest Achim Himmelreich, Partner bei der Management- und Technologieberatung Mücke, Sturm & Company. Dabei würde das Tempo und die Intensität des Wachstums jedoch von verschiedenen Faktoren abhängen.
Himmelreich warnt davor, dass der klassische Handel und der E-Commerce die Möglichkeiten des so genannten Outernet unterschätzt. Outernet beschreibt die zunehmende Vermischung von Internet und der „Offline-Welt“.
Computer stellen dabei längst nicht mehr das alleinige Medium zur Nutzung dar, denn die Verbreitung der Smartphones hat dazu geführt, dass auch das mobile Web immer häufiger genutzt wird. Größere Displays, schnellere Datenverbindungen und auch die benutzerfreundlichere Menüführung hat dazu geführt, dass Menschen immer öfter mit ihrem Smartphone online gehen. Auch die so genannten Location-Based-Services spiele dabei eine entscheidende Rolle. Auf diese Weise kann man unter anderem den Kaufanreiz an den jeweiligen Aufenthaltsort anpassen. Auch Apps bieten in diesem Bereich ein enormes Potenzial.

