Wilke Stroman, Geschäftsführer der Sparhandy GmbH, äußert sich nun zu der gestern veröffentlichten Studie der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Unter anderem befasste sich die Studie auch mit der Zukunft des Mobilfunks und prophezeite den Flatrates das Aus. Dem widerspricht Stroman nun jedoch entschieden, er findet, dass die Abschaffung der Flatrates und eine volumenabhängige Bepreisung einem Rückschritt in den Beginn des UMTS-Zeitalters und damit in das Mittelalter des Mobilfunks gleich käme.
Schließlich seien die Flatrate-Angebote damals ja eben aus dem Grund entstanden, dass die Mobilfunknutzer ‘unkalkulierbare’ Tarifangebote nicht akzeptierten. Und Datenvolumen seien – im Gegensatz zu der Gesprächszeit, die man realistisch einschätzen kann – unkalkulierbar, sagt Stroman.
Weiterhin führt er aus, dass die Datentarife erst durch die Einführung von echten Daten-Flatrates zum Erfolg wurden. Daher hält er es für sehr schwierig, den Kunden diese gelernten und gewünschten Angebote in Zukunft wieder vorzuenthalten. Die Angebote der Sparhandy GmbH in diesem Bereich inklusive der Drosselung der Datengeschwindigkeit bei 3 beziehungsweise 5 GB stoßen auf eine großen Akzeptanz. Stromann geht daher nicht davon aus, dass sich die deutschen Netzbetreiber in Zukunft von diesem Erfolgsmodell verabschieden werden.
Stroman schätzt die Lage so ein, dass Nutzer, die regelmäßig sehr große Datenmengen mobil laden, allenfalls bereit seien, für mehr Volumen einen Aufpreis zu bezahlen und hält dies im Gegensatz zur Abschaffung der Flatrates auch für einen gangbaren Weg für die Zukunft.
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Ich denke daß neben dem Volumen auch der Preis für die Geschwindigkeit, ähnlich wie bei DSL, eine Stellschraube sein kann.