SMS Versand

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BITKOM beleuchtet Nutzungsverhalten von Handy & Co.

Obwohl es mittlerweile auch einige andere Möglichkeiten gibt, mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren, nutzen viele Handybesitzer scheinbar nach wie vor sehr gerne und oft Kurznachrichten dafür. Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM nun ergeben hat, versenden drei Viertel aller Handynutzer regelmäßig eine SMS. Damit ist das Versenden von Kurzmitteilungen neben dem Telefonieren die am zweit häufigsten genutzte Funktion bei Mobiltelefonen. Im Rahmen dieser Umfrage wurden insgesamt 1000 Personen ab einem alter von 14 Jahren befragt. Darüber hinaus werden allerdings auch die Multimediafunktionen rege genutzt.

So fotografiert die Hälfte der Befragten mit der integrierten Handy-Kamera oder nimmt damit Videos auf. Diese Entwicklung ist wohl auch der Tatsache zu verdanken, dass die Multimediafunktionen der Handys qualitativ immer besser werden und die Benutzung immer komfortabler. Besonders an der neuen Generation hochwertiger Smartphones kann man dies erkennen: Handy-Kameras mit einer Auflösung von bis zu zwölf Megapixeln sind keine Seltenheit mehr und deren Bildqualität ist mittlerweile sogar mit reinen Digitalkameras vergleichbar.

Auch die Organisation von Kontakten und Terminen gehört zu den beliebtesten Funktionen des Handys. So nutzen rund 34 Prozent der Befragten den Kalender bzw. Terminplaner. Darüber hinaus hört jeder Fünfte Musik, 17 Prozent versenden Multimedianachrichten (MMS) und 16 Prozent nutzen Handyspiele – und in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist es sogar mehr als ein Drittel (36 Prozent). Die Navigationsfunktion wird inzwischen von rund 4 Millionen Handy-Besitzern (7 Prozent) genutzt.

Besonders die Internetfunktionen haben in den letzten Jahren an Beliebtheit gewonnen, derzeit werden sie in Deutschland von 10 Millionen Smartphone-Besitzern genutzt, was 17 Prozent aller Handy-Besitzer entspricht. Neben dem Telefonieren nutzt rund ein Fünftel der Handybesitzer gar keine Zusatzfunktionen, wobei es besonders die älteren Menschen sind, die darauf verzichten.

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