Das Marktforschungsunternehmen Synovate hat eine internationale Studie zum Nutzungsverhalten von Senioren und dem Umgang mit Mobiltelefonen durchgeführt, die eigentlich nur das bestätigt, was auch schon vereinzelt zu hören war: Senioren sind zwar sehr interessiert an dieser „neuen“ Technologie und nutzen Handys auch oft und gerne, bis dahin scheint es allerdings ein weiter Weg zu sein. Denn im Allgemeinen ist es so, dass sich Senioren etwas schwer damit tun, diese neuen Technologien zu akzeptieren und sich dementsprechend auch damit auseinander zu setzen. Ist diese Hürde jedoch einmal genommen, ist das Handy auch bei den Senioren ein beliebter Begleiter.
Bei den Befragten handelt es sich um Personen die 65 Jahre oder auch älter waren. Rund 73 Prozent gaben an, dass sie ihr Handy hauptsächlich für Telefonate nutzen, 27 Prozent verschicken auch SMS-Nachrichten. Generell kann man aber sagen, dass sich die Senioren je nach Land, Altersgruppe und sozialen Hintergründen mitunter doch recht stark voneinander unterscheiden, so kam es zum Beispiel zu interessanten Differenzen zwischen den Altersgruppen von 65-74 und der über 75 und mehr Jahren. Denn während fast 90% der Befragten in der Altersgruppe 65-74 ein Mobiltelefon besitzen sind es nur zwei Drittel der Befragten in der Altersgruppe 75 und älter. Und auch die Herkunft führt großen Abweichungen, denn während 65% der Befragten in den USA, Schweden (62%) und Deutschland (62%) neuen Technologien recht offen entgegen treten, haben die Franzosen mit lediglich 39% eine deutlich konservativere Einstellung. Weitere Probleme bei der Handynutzung ergeben sich in dieser Altersgruppe oftmals auch durch altersbedingte Behinderungen wie zum Beispiel schlechtes Sehen, ein vermindertes Hörvermögen, eingeschränkte Mobilität oder auch nachlassende Beweglichkeit.
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