Nachdem sich in den letzten Wochen die Berichte zu einer möglichen Übernahme der Telekom-Tochter T-Mobile UK durch Vodafone häuften, scheint diese nun doch auszubleiben. Die Übernahme des kriselnden Mobilfunk Providers wäre für Vodafone eine hervorragende Chance gewesen, zum Marktführer in England aufzusteigen. Doch nicht nur Vodafone, sondern auch andere Unternehmen wie O2, der aktuelle Marktführer in Großbritannien, hatten Interesse an dem Unternehmen signalisiert.
Derzeit scheinen sich jedoch vielmehr die Berichte zu bestätigen, die ebenfalls schon seit einigen Wochen davon ausgingen, dass die Telekom kein großes Interesse an einem Verkauf ihres Tochterunternehmens hat. Statt dessen will man bei der Mutter Telekom versuchen, dass kriselnde Geschäft in England zu verbessern, und T-Mobile UK somit profitabler zu machen. Wie dies gelingen soll wurde bisher jedoch noch nicht bekannt gegeben.
Lediglich die Tatsache, dass es vorerst keine Übernahme von T-Mobile UK durch Vodafone geben wird, wurde durch John Bond, Vodafone Chairman, auf der Hauptversammlung des Unternehmens bereits bestätigt.
Es ist zudem davon auszugehen, dass die Übernahme von den zuständigen Kartellbehörden sehr streng geprüft worden wäre, um zu vermeiden, dass ein Anbieter eine zu mächtige Stellung auf dem umkämpften Mobilfunk-Markt in England einnimmt, und so eine Wettbewerbsverzerrung zu Stande kommen könnte.

