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Schlag gegen Handytauschbörse für Kinderpornografie

Dass nicht nur das Internet Umschlagplatz für illegale, kinderpornografische Inhalte ist, wird nicht zuletzt auch durch den jüngsten Schlag gegen eine der größten Handy-Tauschbörsen für Kinderpornografie klar. Bei der in der letzten Woche vorgenommen dreitägigen Razzia in über 460 Wohnungen deutschlandweit wurden ebenso viele Tatverdächtige ausgemacht – das Alter der Verdächtigen bewegt sich zwischen 20 und 85 Jahren. Selbst der mit diesem Fall betraute Oberstaatsanwalt ist in Anbetracht dieses Ausmaßes geschockt.

Die kinderpornografischen Inhalte wurde demnach über MMS verbreitet und Auslöser für diese Ermittlungen war der Verdacht gegen einen Mittdreißiger aus Hessen, der bereits im September des letzten Jahres verhaftet worden war, weil raue Mengen an kinderpornografischem Material bei ihm gefunden worden waren. Bereichern wollte der Mann sich scheinbar nicht daran, ihm schien es in erster Linie um die Verbreitung zu gehen. Man rechnet damit, dass die Untersuchungen in diesem Fall noch einige Monate andauern werden.

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